Marco Schwarz




















































Marco Schwarz Ski Alpin

Marco Schwarz
Marco Schwarz in Zagreb, 2017

Nation

OsterreichÖsterreich Österreich

Geburtstag
16. August 1995 (23 Jahre)

Geburtsort

Villach, Österreich

Größe
185 cm

Gewicht
88 kg

Beruf
Skirennläufer
Karriere

Disziplin

Slalom, Riesenslalom, Kombination

Verein
SC Bad Kleinkirchheim

Status
aktiv
Medaillenspiegel



























Olympische Spiele
0 × Gold
1 × Silber
0 × Bronze

Weltmeisterschaften
0 × Gold
1 × Silber
2 × Bronze

Olympische Jugendspiele
3 × Gold
0 × Silber
0 × Bronze

Junioren-WM
1 × Gold
1 × Silber
1 × Bronze


























































Olympische Ringe Olympische Winterspiele

0Silber0

Pyeongchang 2018
Mannschaft

FIS Alpine Skiweltmeisterschaften

0Silber0

Åre 2019
Mannschaft

0Bronze0
Åre 2019
Slalom

0Bronze0
Åre 2019
Kombination

Olympische Ringe Olympische Jugend-Winterspiele

0Gold0

Innsbruck 2012
Riesenslalom

0Gold0
Innsbruck 2012
Super-Kombination

0Gold0
Innsbruck 2012
Teambewerb

FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften

0Gold0

Jasná 2014
Super-G

0Bronze0
Jasná 2014
Abfahrt

0Silber0

Hafjell 2015
Slalom


Platzierungen im Alpinen Skiweltcup



























 Einzel-Weltcupdebüt
18. November 2014

 Einzel-Weltcupsiege
2

 Gesamtweltcup
9. (2018/19)

 Riesenslalomweltcup
31. (2018/19)

 Slalomweltcup
7. (2018/19)

 Kombinationsweltcup
2. (2018/19)



























 Podiumsplatzierungen
1.
2.
3.

 Slalom
0
1
2

 Kombination
1
0
0

 Parallel-Rennen
1
0
1


letzte Änderung: 17. März 2019

Marco Schwarz (* 16. August 1995 in Villach) ist ein österreichischer Skirennläufer. Seine Stärken liegen in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom sowie in der Kombination.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Biografie


  • 2 Erfolge


    • 2.1 Olympische Spiele


    • 2.2 Weltmeisterschaften


    • 2.3 Weltcup


    • 2.4 Weltcupwertungen


    • 2.5 Europacup


    • 2.6 Juniorenweltmeisterschaften


    • 2.7 Weitere Erfolge




  • 3 Auszeichnungen


  • 4 Weblinks


  • 5 Einzelnachweise





Biografie |


Schwarz kommt aus Radenthein in Kärnten. Er wurde mit zehn Jahren in den Kärntner Schülerkader aufgenommen. Im Dezember 2010 bestritt er seine ersten FIS-Rennen und nahm im Jänner 2012 erfolgreich an den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 teil. Er gewann Gold im Riesenslalom und in der Alpinen-Kombination. Am 20. Jänner 2013 bestritt er beim Slalom in Kirchberg in Tirol erstmals ein Europacuprennen, wo er jedoch im ersten Durchgang ausschied. Zur Saison 2013/14 wurde er in den C-Kader des Österreichischen Skiverbands aufgenommen und startet seit diesem Winter regelmäßig im Europacup. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2014 in Jasná gewann er die Goldmedaille im Super-G. Am 21. Februar 2015 erreichte er mit Platz 3 im Slalom von Jaun seine erste Podestplatzierung im Europacup. Einen Tag später legte er ebenfalls im Slalom den ersten Sieg nach.


Im Weltcup nahm Schwarz im Slalom von Levi erstmals am 18. November 2014 an einem Rennen teil. Seitdem gehört er regelmäßig dem Slalom-Aufgebot des ÖSV an. Am 22. Dezember 2015 wurde er im Slalom von Madonna di Campiglio überraschend Dritter und erzielte damit seine erste Weltcup-Podestplatzierung; sein bis dahin bestes Ergebnis war ein 18. Platz gewesen. Beim Slalom im japanischen Naeba am 14. Februar 2016 fuhr er erneut auf den dritten Platz.


Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewann der damals 22-Jährige am 24. Februar gemeinsam mit Stephanie Brunner, Manuel Feller, Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger und Michael Matt die Silbermedaille im erstmals olympisch ausgetragenen Mannschaftswettbewerb.[1]


Am 1. Jänner 2019 gewann Schwarz beim Parallel-Slalom in Oslo sein erstes Weltcuprennen. Elf Tage später, beim Riesenslalom am Chuenisbärgli in Adelboden, fuhr er mit der hohen Startnummer 67 auf den 7. Platz. Am 18. Jänner gelang ihm in der Kombination in Wengen sein zweiter Weltcupsieg. Bei der Weltmeisterschaft in Åre gewann er mit Bronze in der Kombination seine erste Einzelmedaille bei einem Großereignis, gefolgt von Silber im Mannschaftswettbewerb und Bronze im Slalom. Am 19. Februar 2019 wurde er im Parallel-Slalom in Stockholm Dritter. Drei Tage später zog er sich im Kombinations-Super-G von Bansko, ohne dabei zu Sturz gekommen zu sein, einen Riss des vorderen Kreuzbands und des Innenmeniskus zu. Er fiel somit für die restliche Saison aus.[2]



Erfolge |



Olympische Spiele |



  • Pyeongchang 2018: 2. Mannschaftswettbewerb, 4. Alpine Kombination, 11. Slalom


Weltmeisterschaften |




  • St. Moritz 2017: 7. Slalom


  • Åre 2019: 2. Mannschaftswettbewerb, 3. Slalom, 3. Kombination, 5. Riesenslalom



Weltcup |


  • 6 Podestplätze, davon 2 Siege:




















Datum
Ort
Land
Disziplin
1. Jänner 2019 Oslo Norwegen City Event
18. Jänner 2019 Wengen Schweiz Kombination


Weltcupwertungen |
































































Saison
Gesamt
Riesenslalom
Slalom
Kombination

Platz

Punkte

Platz

Punkte

Platz

Punkte

Platz

Punkte
2015/16 34. 298 49. 15 8. 283
2016/17 66. 107 23. 107
2017/18 39. 210 49. 14 16. 174 23. 22
2018/19 9. 560 31. 49 7. 411 2. 100


Europacup |




  • Saison 2014/15: 5. Slalomwertung

  • 6 Podestplätze, davon 2 Siege:





















Datum
Ort
Land
Disziplin
22. Februar 2015 Jaun Schweiz Slalom
3. Dezember 2015 Hemsedal Norwegen Slalom


Juniorenweltmeisterschaften |




  • Jasná 2014: 1. Super-G, 3. Abfahrt, 26. Riesenslalom


  • Hafjell 2015: 2. Slalom



Weitere Erfolge |



  • 3-facher Österreichischer Meister (Riesenslalom 2015, Slalom und Kombination 2016)

  • Österreichischer Jugendmeister (Abfahrt und Riesenslalom 2012, Super-G und Slalom 2013, Slalom 2014)

  • Jugendolympiasieger (Super Kombination, Riesenslalom und Team 2012)

  • 8 Siege in FIS-Rennen



Auszeichnungen |


  • 2019: Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten[3]


Weblinks |



 Commons: Marco Schwarz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



  • Marco Schwarz in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)

  • Website von Marco Schwarz



Einzelnachweise |




  1. Katharina Liensberger holt Silber mit dem ÖSV-Team (24. Februar 2018)


  2. Hiobsbotschaft: Saisonende für Marco Schwarz. Kleine Zeitung, 22. Februar 2019, abgerufen am 22. Februar 2019. 


  3. Marco Schwarz in Heimat empfangen - für Silber und Bronze gab es Gold. Pressemeldung vom 30. März 2019, abgerufen am 31. März 2019.























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