Kerschenbach (Eifel)








































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen der Ortsgemeinde Kerschenbach



Kerschenbach (Eifel)

Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kerschenbach hervorgehoben


50.3488888888896.5016666666667540Koordinaten: 50° 21′ N, 6° 30′ O
Basisdaten

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Landkreis:

Vulkaneifel

Verbandsgemeinde:

Gerolstein

Höhe:
540 m ü. NHN

Fläche:
6,92 km2
Einwohner:
200 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
29 Einwohner je km2

Postleitzahl:
54589

Vorwahl:
06597

Kfz-Kennzeichen:
DAU

Gemeindeschlüssel:
07 2 33 219
Adresse der Verbandsverwaltung:
Rathausplatz 1
54584 Jünkerath

Website:

www.kerschenbach.de

Ortsbürgermeister:
Walter Schneider
Lage der Ortsgemeinde Kerschenbach im Landkreis Vulkaneifel


Scheid
Hallschlag
Ormont
Kerschenbach
Reuth
Stadtkyll
Jünkerath
Schüller
Gönnersdorf
Esch
Feusdorf
Lissendorf
Birgel
Steffeln
Wiesbaum
Berndorf
Hillesheim (Eifel)
Oberbettingen
Basberg
Kerpen (Eifel)
Üxheim
Nohn
Oberehe-Stroheich
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Dohm-Lammersdorf
Duppach
Kalenborn-Scheuern
Rockeskyll
Pelm
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Hohenfels-Essingen
Gerolstein
Neroth
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Kopp (Vulkaneifel)
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Schalkenmehren
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Schutz
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Boxberg
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Hörschhausen
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Kötterichen
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Karte
Über dieses Bild





Kerschenbach 2017


Kerschenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


  • 2 Politik


    • 2.1 Gemeinderat




  • 3 Wappen


  • 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten


  • 5 Literatur


  • 6 Weblinks


  • 7 Einzelnachweise





Geschichte |


Der Ort wurde erstmals zu Anfang des 14. Jahrhunderts als Teil der Herrschaft Kronenburg urkundlich genannt. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte Kerschenbach zum Hof Stadtkyll und somit zum dortigen Gericht in der Grafschaft Gerolstein. Kirchlich gehörte Kerschenbach gleichfalls bis zum 18. Jahrhundert zur Pfarrei Kronenburg. Um 1790 kam Kerschenbach zur Pfarrei Stadtkyll.


Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Kerschenbach zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.[2]


Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kerschenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]



































Jahr Einwohner
1815 72
1835 92
1871 122
1905 127
1939 137
1950 123































Jahr Einwohner
1961 120
1970 124
1987 129
1997 193
2005 184
2017 200



Politik |



Gemeinderat |


Der Gemeinderat in Kerschenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]



Wappen |




Dorfplatz mit Brunnen









Wappen von Kerschenbach


Blasonierung: „Unter goldenem Schildhaupt, darin ein roter Zickzackbalken, in Rot durch silberne Wellenleiste gespalten, vorne ein aufgerichtetes goldenes Schwert, hinten eine goldene Ähre.“[5]

Wappenbegründung: Der rote Zickzackbalken auf goldenem Grund im Schildhaupt weist auf die frühere Zugehörigkeit des Ortes zur Grafschaft Gerolstein hin. Die Manderscheid-Gerolsteiner Grafen führten den roten Zickzackbalken auf Gold in ihrem Wappen. Die silberne Wellenleiste, die das Wappen spaltet, deutet auf den Kerschenbach hin, der dem Ort den Namen gegeben hat. Das goldene Schwert steht für die Heilige Luzia, die durch das Schwert als Märtyrerin für ihren Glauben starb und Patronin des Ortes und der Kapelle in Kerschenbach ist. Gleichzeitig weist das Schwert aber auch auf das mittelalterliche Hochgericht in Kerschenbach hin, an das noch die Flurbezeichnung „Am Gericht“ erinnert. Die goldene Ähre symbolisiert den ländlichen Charakter der Gemeinde und die Landwirtschaft als Erwerbsgrundlage über viele Jahrhunderte für die Menschen von Kerschenbach.


Kultur und Sehenswürdigkeiten |




Filialkirche St. Lucia



  • Katholische Filialkirche Sankt Luzia mit Friedhof aus dem 16. Jahrhundert.

  • Dorfplatz und Jugendtreff mit Freizeiteinrichtungen

  • Traditionelles Ratschen oder Klappern am Karfreitag und Karsamstag


  • Hüttenbrennen am ersten Sonntag der Fastenzeit (sogenannter Scheef-Sonntag)[6]

  • Jährliches Kirmes- bzw. Kirchweihfest meist am zweiten Wochenende im August.

  • Wanderrouten in und um Kerschenbach[7]


Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kerschenbach (Eifel)



Literatur |


  • Hubert Pitzen: Kerschenbach. In: Jahrbuch des Landkreises Daun. 2005, S. 147–153.


Weblinks |



 Commons: Kerschenbach (Eifel) – Sammlung von Bildern


  • Internetpräsenz der Ortsgemeinde Kerschenbach

  • Darstellung der Ortsgemeinde Kerschenbach auf der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Obere Kyll

  • Zur Suche nach Kulturgütern der Ortsgemeinde Kerschenbach in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier



Einzelnachweise |




  1. ab Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 156 (PDF; 2,8 MB). 


  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten


  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.


  5. Wappenerklärung. Verbandsgemeinde Obere Kyll, abgerufen am 19. Juni 2017. 


  6. Hüttenbrennen in der Eifel. Abgerufen am 1. Mai 2016. 


  7. Wanderroute Stadtkyll-Kerschenbach-Dahlem-Hammerhütte. Abgerufen am 20. Juni 2017. 


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