Friedrichsruhe
















































































Wappen
Deutschlandkarte

Die Gemeinde Friedrichsruhe führt kein Wappen



Friedrichsruhe

Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Friedrichsruhe hervorgehoben


53.53333333333311.76666666666749Koordinaten: 53° 32′ N, 11° 46′ O
Basisdaten

Bundesland:

Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis:

Ludwigslust-Parchim

Amt:

Crivitz

Höhe:
49 m ü. NHN

Fläche:
34,66 km2
Einwohner:
871 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
25 Einwohner je km2

Postleitzahl:
19089

Vorwahl:
038723

Kfz-Kennzeichen:
LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB

Gemeindeschlüssel:
13 0 76 038
Gemeindegliederung:
6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung:
Amtsstraße 5
19089 Crivitz

Website:

www.amt-crivitz.de

Bürgermeister:
Andreas Sturm (Die Linke)
Lage der Gemeinde Friedrichsruhe im Landkreis Ludwigslust-Parchim


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Karte
Über dieses Bild



Friedrichsruhe ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird vom Amt Crivitz mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geografie und Verkehr


    • 1.1 Ortsteile




  • 2 Geschichte


  • 3 Sehenswürdigkeiten


  • 4 Weblinks


  • 5 Einzelnachweise





Geografie und Verkehr |


Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 321. Die Bundesautobahn 14 ist über die Anschlussstelle Schwerin-Ost nach etwa 19 Kilometern erreichbar. Die Gemeinde liegt rund acht Kilometer südöstlich von Crivitz und etwa 20 Kilometer nordwestlich von Parchim. Sie besitzt seit 1899 zwei Haltepunkte an der Bahnstrecke Schwerin–Parchim, einen in Friedrichsruhe sowie einen im Ortsteil Ruthenbeck. Das Gemeindegebiet liegt hauptsächlich in den Niederungen links und rechts des Mühlenbaches, welcher in einer Teichlandschaft östlich von Friedrichsruhe entspringt. Der mit 83,3 m ü. NHN höchste Punkt ist der Tempelberg nordöstlich von Frauenmark.


In Ruthenbeck existiert ein Bahnhof. Von dort aus fahren Züge der Ostdeutschen Eisenbahn in Richtung Parchim sowie nach Rehna über Schwerin und Gadebusch. Dort herrscht ein Stundentakt. An dem Bahnhof gibt es Stellflächen für Kraftautomobile und Fahrräder.



Ortsteile |



  • Frauenmark

  • Friedrichsruhe Dorf

  • Friedrichsruhe Hof

  • Goldenbow

  • Neu Ruthenbeck

  • Ruthenbeck[2]



Geschichte |


Am 1. Januar 1951 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Frauenmark und Goldenbow eingegliedert.


Am 13. Juni 2004 wurde Ruthenbeck eingemeindet. Am 1. Juli 2004 kam die Gemeinde vom Amt Eldetal zum Amt Crivitz.[3]



Sehenswürdigkeiten |



  • Slawischer Burgwall und Siedlungsreste (das aus schriftlichen Quellen nicht bezeugte Stammeszentrum der Smeldinger)[4]


  • Spätromanische Dorfkirche Frauenmark

  • Dorfkirche in Ruthenbeck


  • Großsteingräber von Frauenmark und Großsteingrab Ruthenbeck 1

  • Windmühle Goldenbow

  • Herrenhaus Frauenmark

  • Grabstein über dem Grab von Gottfried Kindel auf dem Friedhof des Ortsteils Frauenmark zur Erinnerung an einen Einwohner, der im Mai 1945 eine weiße Fahne aus dem Gehöft Bossow hisste und deswegen von SS-Männern vor seiner angezündeten Scheune erschossen wurde

  • Gedenkstein von 1949 an der B 321 vor der Ortsausfahrt Richtung Schwerin für die Häftlinge des Todesmarschs des KZ Sachsenhausen, die im April 1945 durch den Ort getrieben wurden. Seit 1976 informiert über dieses Geschehen auch eine der insgesamt 120 Gedenktafeln entlang der Marschroute.

  • Gedenkstein am Kilometerstein 55 des Ortsteiles Neu-Ruthenbeck an die Opfer des Todesmarschs


Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Friedrichsruhe aufgeführt.




Weblinks |



 Commons: Friedrichsruhe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


  • Informationen zu Grabungen am slawischen Burgwall

  • Die Webseite der Mühle in Goldenbow

  • Mühlengeschichte

  • Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Friedrichsruhe im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.



Einzelnachweise |




  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).


  2. Hauptsatzung der Gemeinde Friedrichsruhe. Gemeinde Friedrichsruhe, 20. Dezember 2013, abgerufen am 29. Februar 2016 (PDF; 181 kB). 


  3. Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern 2004, Statistisches Landesamt MV (PDF; 62 kB)


  4. Fred Ruchhöft, Vom slawischen Stammesgebiet zur deutschen Vogtei; die Entwicklung der Territorien in Ostholstein, Lauenburg, Mecklenburg und Vorpommern im Mittelalter. (Archäologie und Geschichte im Ostseeraum, Band 4), Rahden/Westf. 2008 ISBN 978-3-89646-464-4, Seite 91


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