15. April
Der 15. April ist der 105. Tag des gregorianischen Kalenders (der 106. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 260 Tage bis zum Jahresende.
Historische Jahrestage März · April · Mai | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis
1 Ereignisse
1.1 Politik und Weltgeschehen
1.2 Wirtschaft
1.3 Wissenschaft und Technik
1.4 Kultur
1.5 Gesellschaft
1.6 Religion
1.7 Katastrophen
1.8 Sport
2 Geboren
2.1 Vor dem 18. Jahrhundert
2.2 18. Jahrhundert
2.3 19. Jahrhundert
2.3.1 1801–1850
2.3.2 1851–1900
2.4 20. Jahrhundert
2.4.1 1901–1925
2.4.2 1926–1950
2.4.3 1951–1975
2.4.4 1976–2000
3 Gestorben
3.1 Vor dem 19. Jahrhundert
3.2 19. Jahrhundert
3.3 20. Jahrhundert
3.3.1 1901–1950
3.3.2 1951–2000
3.4 21. Jahrhundert
4 Feier- und Gedenktage
Ereignisse |
Politik und Weltgeschehen |
1191: Kaiserkrönung Heinrichs VI.
0073: Nach einjähriger Belagerung nimmt die römische Legio X Fretensis unter Lucius Flavius Silva Nonius Bassus die von 973 Zeloten unter der Führung von Eleasar ben Ja’ir verteidigte jüdische Felsenfestung Masada ein und beendet damit den Jüdischen Krieg. Sie finden nur sieben Überlebende, zwei Frauen und fünf Kinder, alle anderen haben den Freitod gewählt oder sind von ihren Familien getötet worden.
1071: Die unter Hunger leidenden Bewohner Baris ergeben sich nach dreijähriger Belagerung den Normannen unter Robert Guiskard. Das Byzantinische Reich verliert sein restliches Gebiet in Süditalien.
1191: Heinrich VI. aus dem Geschlecht der Staufer wird von Papst Coelestin III., der sich dagegen gesträubt hat, in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.
1218: Die Urkunde Goldene Handfeste wird durch König Friedrich II. in Frankfurt am Main ausgestellt. Bern erhält darin Stadtrechte und wird Freie Reichsstadt. Die Urkunde soll eine Fälschung sein, doch das angebrachte kaiserliche Siegel ist echt.
1450: Schlacht von Formigny
1450: Frankreich gelingt in der Schlacht von Formigny ein entscheidender Sieg gegen ein Heer der Engländer in der Endphase des Hundertjährigen Kriegs.
1621: Die Mayflower setzt die Segel zur Rückfahrt von der neu gegründeten Kolonie Plymouth nach England.
1632: Schlacht bei Rain am Lech
1632: In der Schlacht bei Rain am Lech besiegen die Schweden unter König Gustav II. Adolf während des Dreißigjährigen Krieges die Truppen der Katholischen Liga. Deren Feldherr Johann T’Serclaes von Tilly stirbt 15 Tage später an einer erlittenen Schussverletzung im Oberschenkel.
1638: In Japan werden die Rebellen des christlichen Shimabara-Aufstands unter Amakusa Shirō durch das Shōgunat besiegt, das die letzte Festung Hara einnimmt. Die Unterlegenen werden zu Tausenden geköpft. Das Christentum in Japan überlebt nur im Untergrund.
1683: Ein einheitliches dänisches Rechtsbuch, der Danske Lov, wird von König Christian V. in Kraft gesetzt und löst althergebrachte Rechte der Regionen ab.
1736: Theodor von Neuhoff
1736: Rebellische Korsen erheben sich gegen die Herrschaft der Republik Genua und rufen den Westfalen Theodor von Neuhoff zum König Theodor I. aus, den ersten und einzigen König in der Geschichte Korsikas.
1745: Schlacht bei Pfaffenhofen
1745: In der Schlacht bei Pfaffenhofen während des Österreichischen Erbfolgekriegs besiegen österreichische Truppen unter Karl Josef Batthyány eine französisch-bayerisch-kurpfälzische Armee und nehmen Pfaffenhofen an der Ilm ein. Das geschlagene Bayern scheidet nur wenige Tage später aus der Koalition gegen die Pragmatische Sanktion aus.
1796: Österreichische Truppen unter Joseph Philipp Vukasović erscheinen einen Tag zu spät zur Schlacht bei Dego, können bei der siegreichen napoleonischen Italienarmee aber Verwirrung hervorrufen und sich mit erbeuteten Kanonen eine Zeit lang gegen die Übermacht halten, ehe sie sich zurückziehen müssen.
1798: Die Republik Genf verliert ihre Unabhängigkeit durch Annexion. Als Département du Léman wird sie von Frankreich beim zweiten Versuch nach 1792 gewaltsam einverleibt.
1809: Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich überschreitet mit einem Großteil seiner Truppen die Pilitza und dringt ins Herzogtum Warschau ein, wo er eine Proklamation gegen Frankreich und Napoleon Bonaparte verbreitet. Der Österreichische Feldzug gegen das Herzogtum Warschau im Rahmen des Fünften Koalitionskriegs dauert bis zum 15. Juli.
1834: Der zweite Aufstand der Seidenweber in Lyon wird von Armeeeinheiten blutig niedergeschlagen. Bei der mehrtägigen Rebellion verlieren über 600 Menschen ihr Leben.
1865: Johnsons Vereidigung
1865: Nach der Ermordung Abraham Lincolns wird dessen Vizepräsident Andrew Johnson als 17. US-Präsident vereidigt.
1900: Chinesischer „Boxer“
1900: Im Kaiserreich China der Qing-Dynastie wird die Boxerbewegung verboten, was ohne große Auswirkungen bleibt, da sie unter den regulären chinesischen Truppen Verbündete findet.
1941: Die deutsche Luftwaffe führt im Zweiten Weltkrieg einen Luftangriff auf Belfast durch. Beim Belfast Blitz kommen über 1.000 Menschen ums Leben, rund ein Viertel der 400.000 Einwohner wird obdachlos.
1945: Das KZ Bergen-Belsen wird durch kampflose Übergabe an britisch-kanadische Truppen unter Bernard Montgomery befreit.
1945: Karl Renner, von den Sowjets zur Bildung einer provisorischen österreichischen Regierung vorgesehen, schreibt seinen Brief an Stalin.
1961: Zur Vorbereitung der Invasion in der Schweinebucht bombardieren US-amerikanische Kampfflugzeuge, die mit kubanischen Hoheitszeichen versehen worden sind, drei Flugplätze auf Kuba. Dabei werden fünf Flugzeuge abgeschossen.
1962: Georges Pompidou
1962: Georges Pompidou wird unter Staatspräsident Charles de Gaulle Ministerpräsident Frankreichs.
1974: Bei einem Armeeputsch im Niger wird Präsident Hamani Diori gestürzt, dem Korruption und ineffizienter Umgang mit Hilfslieferungen während der Hungersnot in der Sahelzone vorgeworfen werden. Sein Nachfolger wird Seyni Kountché.
1986: Als Vergeltung für den Anschlag auf die Berliner Diskothek La Belle vom 5. April, bei dem zwei US-Soldaten ums Leben gekommen sind, bombardiert die Luftwaffe der USA die libyschen Städte Tripolis und Bengasi, wobei 36 Menschen ums Leben kommen. Dieser Angriff ist vermutlich der Auslöser für das Lockerbie-Attentat zwei Jahre später.
1989: In China stirbt der Reformpolitiker Hu Yaobang. Sein Tod führt zwei Tage später zu ersten Demonstrationen am Tian’anmen-Platz in Peking.
1996: Die Politikerin und frühere Ministerin Mona Sahlin verzichtet als Folge der Toblerone-Affäre auf ihr Mandat im schwedischen Reichstag.
2001: In Kasachstan tritt unter Präsident Nursultan Nasarbajew ein neues restriktives Pressegesetz in Kraft, das die Kontrolle ausländischer Fernsehprogramme und des Internets erlaubt.
2003: Der palästinensische Terrorist Abu Abbas wird von US-Soldaten im Irak gefangen genommen. Er war seit 1985 als in Italien verurteilter Drahtzieher der Entführung der Achille Lauro gesucht worden.
Wirtschaft |
1775: Originalplan der Saline in Arc-et-Senans
1775: In Arc-et-Senans wird der Grundstein für die vom Architekten Claude-Nicolas Ledoux im Auftrag von König Louis XVI. geplante königliche Saline gelegt. Es handelt sich um eines der bedeutendsten realisierten Bauprojekte der so genannten Revolutionsarchitektur.
Die 1812 gegründete Löwenapotheke
1812: Nachdem die französische Besatzungszeit die Gewerbefreiheit in der Hansestadt Lübeck gebracht hat, zeigt der ehemalige Ratsapotheker Adolph Christoph Sager die Gründung der privaten Löwenapotheke in der Johannisstraße 5 an.
1892: Die beiden Konkurrenzbetriebe Edison General Electric Company und Thomson-Houston Company werden zur General Electric Company mit Sitz in Schenectady, New York, fusioniert.
1994: Im marokkanischen Marrakesch wird die Vereinbarung zur Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) unterzeichnet. Ziel der Organisation ist der Abbau von Handelshemmnissen und somit die Liberalisierung des internationalen Handels mit dem weiterführenden Ziel des internationalen Freihandels. Sie nimmt ihre Tätigkeit am 1. Januar 1995 auf.
2010: Die Aschewolke des ausgebrochenen isländischen Vulkans Eyjafjallajökull führt tagelang zu massiven Beeinträchtigungen des Luftverkehrs in Europa.
Wissenschaft und Technik |
136 v. Chr.: Über Babylon ereignet sich eine totale Sonnenfinsternis. Die genauen Aufzeichnungen hierüber gestatten es den Astronomen, die seitdem eingetretene Verlangsamung der Erdrotation zu berechnen.
1755: Samuel Johnson
1755: Nach neunjähriger Arbeitszeit veröffentlicht Samuel Johnson sein Wörterbuch Dictionary of the English Language. Es gilt bis heute als eines der einflussreichsten Wörterbücher in der Geschichte der englischen Sprache.
1779: Messier 58
1779: Der französische Astronom Charles Messier entdeckt im Sternbild Jungfrau eine Spiralgalaxie, die er in seinem Verzeichnis als Nummer 58 aufnimmt.
1784: Der deutsch-britische Astronom Wilhelm Herschel findet bei Himmelsbeobachtungen im Sternbild Jungfrau neben der zum Virgo-Galaxienhaufen gehörenden linsenförmigen Galaxie NGC 4417 die Objekte NGC 3833 und NGC 5506 sowie im Sternbild Bärenhüter die Galaxie NGC 5248.
1817: In Hartford (Connecticut) gründen Thomas Hopkins Gallaudet und Laurent Clerc die erste Gehörlosenschule Amerikas, das Connecticut Asylum for the Education and Instruction of Deaf and Dumb Persons.
1866: In Tanis findet der preußische Ägyptologe Richard Lepsius auf einer Kalksteinstele das Kanopus-Dekret einer ägyptischen Priestersynode. Die Stele mit einer Kalenderregelung wurde im Jahr 237 v. Chr. aufgestellt und überdauerte die Zeiten unter Ruinenschutt.
1875: Gaston Tissandier
1875: Bei einer Ballonfahrt zum Zwecke spektroskopischer Untersuchungen sterben die Franzosen Joseph Crocé-Spinelli und Théodore Sivel in einer Höhe von etwa 8.000 Metern an Sauerstoffmangel. Der dritte Teilnehmer, Gaston Tissandier, überlebt und kann landen, ist aber fortan gehörlos.
1928: Der australische Polarforscher Hubert Wilkins startet mit dem Piloten Carl Ben Eielson zu einem Transarktisflug. Im alaskischen Point Barrow hebt die Maschine mit dem Ziel Spitzbergen ab.
1928: Umberto Nobiles halbstarres Luftschiff Italia startet von Mailand, Italien, aus seine Nordpolexpedition Richtung Spitzbergen. Sein Absturz am 25. Mai führt zu einer der umfangreichsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Nordpolexpeditionen.
1952: Prototyp YB-52 im Flug
1952: Der US-amerikanische Langstreckenbomber Boeing B-52 Stratofortress absolviert seinen Erstflug.
2016: In Antwerpen nimmt die größte Schleuse der Welt, die Kieldrechtschleuse, ihren Betrieb auf.
Kultur |
1582: Die im Auftrag von König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen zum Schloss erweiterte Festung Kronborg auf der dänischen Insel Seeland wird eingeweiht. Die Bauarbeiten dauern danach allerdings noch weitere drei Jahre.
1738: Die Oper Serse von Georg Friedrich Händel, HWV 40, wird im Londoner Kings’ Theatre uraufgeführt. Die Titelrolle singt der berühmte Kastrat Caffarelli, der von der Rolle jedoch nicht begeistert ist. Das Stück wird schon nach fünf Aufführungen abgesetzt und danach fast 200 Jahre nicht mehr gespielt.
1799: Die Uraufführung der Oper Montano et Stéphanie von Henri Montan Berton findet an der Opéra-Comique in Paris statt.
1839: Jacques Fromental Halévy
1839: Die komische Oper Les treize von Jacques Fromental Halévy wird an der Opéra-Comique in Paris uraufgeführt.
1865: Die komische Oper Le Bœuf Apis von Léo Delibes hat ihre Uraufführung am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
1874: Claude Monets Impression, soleil levant
1874: In Paris stellen im Atelier des Fotografen Nadar dreißig Maler ihre Werke aus. Darunter befindet sich auch Claude Monets Bild „Impression, soleil levant“ (Impression, Sonnenaufgang). Die davon inspirierte Artikelüberschrift L'exposition des Impressionnistes gibt der neuen Kunstrichtung Impressionismus ihren Namen.
1907: Die veristische Oper Gloria von Francesco Cilea wird am Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt.
1921: Die Operette Der Vetter aus Dingsda des Komponisten Eduard Künneke wird in Berlin uraufgeführt, das zu seinem erfolgreichsten Stück werden wird. Das Libretto stammt von Herman Haller und Fritz Oliven.
1922: Die Uraufführung der Operette Verliebte Leute von Eduard Künneke mit dem Libretto von Herman Haller und Fritz Oliven findet am Theater am Nollendorfplatz in Berlin statt.
1928: Die Oper Frühlings Erwachen von Max Ettinger nach dem gleichnamigen Stück von Frank Wedekind wird in Leipzig uraufgeführt.
1942: Das Singspiel Dornröschen oder Die drei Urewigen von Cesar Bresgen mit dem Libretto von Otto Reuther wird in Straßburg uraufgeführt.
1972: Das Che Guevara gewidmete Oratorium Das Floß der Medusa von Hans Werner Henze wird in Nürnberg szenisch uraufgeführt, nachdem die Uraufführung vier Jahre zuvor in Hamburg geplatzt ist.
Gesellschaft |
1920: Zwei mit Handfeuerwaffen bewaffnete Männer erschießen in South Braintree, Massachusetts, zwei Angestellte der Slater & Morrill Shoe Company. Die Täter erbeuten 15.776,51 Dollar Lohngeld. Wenig später werden Ferdinando „Nicola“ Sacco und Bartolomeo Vanzetti wegen dieser Tat verhaftet.
1951: In Imst in Tirol eröffnet Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf. Das erste Haus erhält den Namen Haus Frieden.
1958: In Stuttgart ereignet sich mit der Entführung von Joachim Göhner das erste Kidnapping in der Bundesrepublik Deutschland. Der Täter erdrosselt den Siebenjährigen, fordert jedoch vom Vater Lösegeld.
2003: Ein Gericht in Amsterdam verurteilt den Mörder des niederländischen Rechtspopulisten Pim Fortuyn zu 18 Jahren Haft.
2013: Beim Anschlag auf den Boston-Marathon werden drei Menschen getötet und 264 weitere verletzt.
Religion |
1949: Papst Pius XII. plädiert in der Enzyklika Redemptoris nostri cruciatus für die Internationalisierung Jerusalems auf der Basis des UN-Teilungsplans, das Rückkehrrecht der Flüchtlinge und den Schutz der Heiligen Orte und Stätten in Palästina.
1979: In der apostolischen Konstitution Sapientia Christiana erlässt Papst Johannes Paul II. eine die kirchlichen Universitäten und Fakultäten betreffende Ordnung.
Katastrophen |
1912: Untergang der Titanic
1912: Der Luxusdampfer Titanic versinkt nach seiner Kollision mit einem Eisberg um 2:20 Uhr im Atlantik. Zwischen 1490 und 1517 Menschen sterben. Die RMS Carpathia, die als erste beim Unglücksort eintrifft, findet nur noch Rettungsboote vor.
1917: Der zum Truppentransporter umgewandelte ehemalige Ozeandampfer Cameronia wird östlich von Malta von dem deutschen U-Boot U 33 versenkt. 210 Menschen sterben.
1979: Ein schweres Erdbeben in Montenegro beschädigt die Stadt Kotor schwer.
1989: Denkmal an die Hillsborough-Katastrophe
1989: Bei der Hillsborough-Katastrophe im Hillsborough-Stadion im nordenglischen Sheffield werden beim FA-Cup-Spiel Nottingham Forest gegen FC Liverpool viele Liverpool-Fans auf einer überfüllten Tribüne zusammengepresst. 96 Menschen verlieren ihr Leben, 730 werden verletzt.
1997: Auf einem Zeltplatz für muslimische Pilger in Mekka bricht ein Feuer aus und tötet 343 Menschen, rund 1500 werden verletzt.
2002: Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzt beim letzten Landeanflugversuch auf Busan, Südkorea, in ein Waldgebiet. 128 der 166 Menschen an Bord kommen ums Leben.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport |
1888: Ein paar Freunde gründen im Berliner Vorort Tempelhof den Fußballverein BFC Germania 1888. Es handelt sich heute um den ältesten noch existierenden Fußballverein Deutschlands.
1896: Panathinaiko-Stadion
1896: Mit der Schlussfeier im Panathinaiko-Stadion in Athen enden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Der Brite George Stuart Robertson trägt eine selbstverfasste klassische Ode vor, von der König Georg so begeistert ist, dass er den Athleten spontan mit einem Lorbeerzweig ehrt. Anschließend erfolgt die Ehrung der Olympiasieger. Herausragendste Sportler sind die Deutschen Carl Schuhmann, Hermann Weingärtner und Fritz Hofmann. Erfolgreichste Länder sind die USA und Griechenland.
1947: Jackie Robinson läuft als erster schwarzer Baseballspieler mit den Brooklyn Dodgers im Ebbets Field auf, um sein Debüt im Major League Baseball zu geben. Innerhalb eines Jahres ist der bis dahin getrennte Negro League Baseball Geschichte.
Geboren |
Vor dem 18. Jahrhundert |
1282: Friedrich IV., Herzog von Lothringen
1340: Angelo Acciaioli, italienischer Bischof und Kardinal der katholischen Kirche
1452: Leonardo da Vinci, italienischer Universalgelehrter
1469: Nanak Dev, indischer Heiliger und Religionsstifter des Sikhismus
1563: Arjan Dev, Guru der Sikhs
Adam von Herberstorffs (* 1585)
1585: Adam von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich
1588: Claudius Salmasius, französischer Altphilologe und Universalgelehrter
1594: Georg von Frantzke, deutscher Jurist und Hofbeamter
1620: Christoph Schelhammer, deutscher Mediziner
1624: Andrés Lorente spanischer Musiktheoretiker, Organist und Komponist
1642: Süleyman II., Sultan des Osmanischen Reiches
1646: Christian V., König von Dänemark und Norwegen
1659: Adam Ludwig Lewenhaupt, schwedischer General
1682: Jan van Huysum, niederländischer Maler
1684: Katharina I., Zarin von Russland
1688: Johann Friedrich Fasch, deutscher Barockmusiker und Komponist
1695: Hermann Werner von Bossart, Priester, Diplomat und Domherr in Köln
18. Jahrhundert |
1707: Stefano Evodio Assemani, arabischer Orientalist
Leonhard Euler (* 1707)
1707: Leonhard Euler, Schweizer Mathematiker
1710: William Cullen, schottischer Mediziner und Chemiker
1723: Franz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff, preußischer Staatswirt
1724: Friedrich IV., Landgraf von Hessen-Homburg
1730: Felice Fontana, italienischer Naturwissenschaftler
1733: Johann Heinrich Zang, deutscher Barockkomponist
1741: Charles Willson Peale, US-amerikanischer Porträt- und Landschaftsmaler- 1751: Friedrich August Wiedeburg, deutscher Pädagoge und Philologe
1759: Carl Leberecht Meßow, deutscher evangelischer Geistlicher
1767: Ludwig Wachler, deutscher Literaturhistoriker
1770: Nina d’Aubigny von Engelbrunner, deutsche Schriftstellerin, Sängerin und Musikpädagogin
1772: Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, französischer Zoologe
1781: Christian Schreiber, deutscher Theologe, Philologe, Philosoph, Dichter und Erziehungswissenschaftler
1786: John Franklin, britischer Polarforscher
1789: Joseph Ignatz Peter, badischer Beamter und Revolutionär
1792: Anastasio Mártir Aquino San Carlos, indianischer Fürst
1793: Friedrich Georg Wilhelm Struve, deutscher Astronom
1798: Ludwig Hofacker, evangelischer Theologe
1799: Franz Georg Stammann, deutscher Architekt
1800: James Clark Ross, britischer Entdecker und Seefahrer
19. Jahrhundert |
1801–1850 |
1801: Fritz Tillisch, dänischer Jurist, Gutsherr und Minister
1806: Émile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter
1809: Ernst Deger, deutscher Maler
Hermann Graßmann (* 1809)
1809: Hermann Graßmann, deutscher Mathematiker
1812: Théodore Rousseau, französischer Maler
1813: Theodor Kotschy, österreichischer Botaniker
1814: Karl Goedeke, deutscher Literaturhistoriker
1814: John Lothrop Motley, US-amerikanischer Diplomat und Geschichtsschreiber
1814: Adalbert Schnizlein, deutscher Botaniker
1820: Armand Barthet, französischer Dichter
1821: Joseph E. Brown, US-amerikanischer Politiker
1832: Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner
1832: Herbert Vaughan, britischer Geistlicher, Erzbischof von Westminster, Ordensgründer, Kardinal
1834: Eugen Lucius, deutscher Chemiker, Industrieller und Mäzen
1836: George Engel, deutscher Anarchist
Henry James (* 1843)
1841: Henry Harrison Aplin, US-amerikanischer Politiker
1843: Henry James, US-amerikanischer Schriftsteller
1843: Franz Schwackhöfer, österreichischer Chemiker, Professor und Hochschuldirektor
1845: Moritz Erdmann, deutscher Maler der Münchener Schule
1848: Richard Kissling, Schweizer Bildhauer
1851–1900 |
1852: Josef Freinademetz, österreichischer katholischer Ordensmann, Chinamissionar und Heiliger
1855: Jakob Minor, österreichischer Literaturwissenschaftler
1856: Jean Moréas, französisch-griechischer Dichter
1865: Olga Boznańska, polnische Malerin
1866: Robert Livingston Beeckman, US-amerikanischer Politiker
1867: Max Sannemann, deutscher Komponist und Musikpädagoge
1868: Francisco Braga, brasilianischer Komponist
1870: Mina Benson Hubbard, kanadische Forschungsreisende
1871: Jonathan Zenneck, deutscher Physiker und Funkpionier
1873: Juliette Atkinson, US-amerikanische Tennisspielerin
1874: Heinrich Langwost, deutscher Politiker, MdL, MdR
1874: Karl Ernst Osthaus, deutscher Kunstmäzen, Planer und Gestalter
Johannes Stark (* 1874)
1874: Johannes Stark, deutscher Physiker, Nobelpreisträger
1876: Raoul Auernheimer, österreichischer Jurist, Journalist und Schriftsteller
1877: Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
1877: Arthur Werner, deutscher Politiker
1878: Robert Walser, Schweizer Schriftsteller
1879: Karl Bösch, österreichischer Politiker
1880: Max Wertheimer, deutscher Gestaltpsychologe, Mitbegründer der Gestalttheorie bzw. -psychologie
1882: Giovanni Amendola, italienischer Journalist und Politiker
1883: Stanley Bruce, australischer Politiker, Premierminister
1885: Franz Böhme, österreichischer Offizier und General der Gebirgstruppe in der deutschen Wehrmacht, mutmaßlicher Kriegsverbrecher
1885: Tadeusz Kutrzeba, polnischer General
Hans Rose (* 1885)
1885: Hans Rose, deutscher Marineoffizier und U-Boot-Kommandant
1886: Frank E. Adcock, britischer Althistoriker
1886: Nikolai Stepanowitsch Gumiljow, russischer Dichter
1886: Heinrich Höcker, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Herford, MdL, MdB
1888: Hermann Köhl, deutscher Flugpionier, erster Überquerer des Atlantiks in Ost-West-Richtung
1889: August Adolphi, deutscher Kommunalpolitiker
1889: Galka Scheyer, deutsch-US-amerikanische Malerin, Kunsthändlerin und -sammlerin
1890: Billy DeBeck, US-amerikanischer Comiczeichner
1891: Karl Alwin, deutscher Dirigent
1891: Peter Horn, deutscher Politiker, MdL, MdB
1891: Väinö Raitio, finnischer Komponist
1891: Wallace Reid, US-amerikanischer Schauspieler
1892: Cesare Zerba, italienischer römisch-katholischer Theologe, Bischof und Kardinal
1892: Corrie ten Boom, niederländische Christin, Retterin zahlreicher Juden vor dem Holocaust, Gerechte unter den Völkern
1892: Gregor Schwake, deutscher Benediktiner und Priester, Kirchenmusiker, Komponist und Dichter, entschiedener Kritiker des Nationalsozialismus
1893: William C. McGann, US-amerikanischer Filmregisseur, Spezialeffektdesigner und Kameramann
Nikita Chruschtschow (* 1894)
1894: Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, sowjetischer Politiker, Parteichef, Regierungschef
1894: Theodor Heckel, deutscher protestantischer Theologe und Bischof
1894: Edith von Sanden-Guja, deutsche Tierplastikerin und Malerin
1894: Bessie Smith, US-amerikanische Bluessängerin
1895: Corrado Alvaro, italienischer Schriftsteller
1895: Clark McConachy, neuseeländischer Snooker- und English-Billiards-Spieler, Weltmeister
1896: Gerhard Fieseler, deutscher Flugzeugkonstrukteur
1896: Nikolai Nikolajewitsch Semjonow, russischer Physikochemiker, Nobelpreisträger
1898: Peter DePaolo, US-amerikanischer Automobilrennfahrer
1898: Ria Ginster, deutsche Sängerin und Gesangspädagogin
1898: Flemming Weis, dänischer Komponist
1899: Curtis Bernhardt, deutsch-US-amerikanischer Filmregisseur
1900: Wilhelm Wagenfeld, deutscher Gebrauchs-Designer
20. Jahrhundert |
1901–1925 |
1901: Joe Davis, englischer Snooker- und Billardspieler
1901: René Pleven, französischer Politiker
1903: Erich Arendt, deutscher Lyriker und literarischer Übersetzer
1903: Gerd Horseling, deutscher Politiker
1903: John Williams, britischer Schauspieler
Arshile Gorky (* 1904)
1904: Arshile Gorky, US-amerikanischer Maler
1905: Bernard Addison, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Banjo-Spieler
1906: Christian Frederik von Schalburg, Führer der dänischen Freiwilligen der Waffen-SS
1907: Gerald Abrahams, britischer Schachspieler, -komponist und Autor vorwiegend juristischer und schachspezifischer Bücher
1907: Jean Fourastié, französischer Ökonom
1907: Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe, Nobelpreisträger
1907: Giselher Wirsing, deutscher Journalist
1908: Eden Ahbez, US-amerikanischer Komponist
1908: Lita Grey, US-amerikanische Schauspielerin
1908: Ernst Lehmann, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer
1908: Richard Löwenthal, deutscher Politologe und Publizist
1909: Leo Gottesleben, deutscher Politiker
1910: Miguel Najdorf, polnischer Schachgroßmeister
Kim Il-sung (* 1912)
1911: Yuri Arbatsky, Komponist und Folklorist
1912: Kim Il-sung, nordkoreanischer Politiker
1913: Hans Egon Holthusen, deutscher Dichter
1913: Bärbel Inhelder, Schweizer Entwicklungspsychologin
1913: Werner Muensterberger deutscher Psychoanalytiker, Ethnologe und Kunsthistoriker
1913: Johannes Overath, deutscher katholischer Theologe und Priester
1913: Manfred Schmidt, deutscher Comic-Zeichner und humoristischer Reiseschriftsteller
1913: Lotte Strauss, deutsche Pathologin
1915: Walter Washington, US-amerikanischer Politiker
1919: Fernando Namora, portugiesischer Schriftsteller
1920: Robert Aulotte, französischer Romanist und Literaturwissenschaftler
1920: Thomas Szasz, US-amerikanischer Psychiater
Richard von Weizsäcker (* 1920)
1920: Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin, Bundespräsident
1921: Georgi Beregowoi, sowjetischer Kosmonaut
1921: Ray Poole, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1922: Michael Ansara, US-amerikanischer Schauspieler
1922: Hans-Joachim Baeuchle, deutscher Politiker, MdB
1922: Bruno Merk, bayerischer Innenminister
1922: Jacques Normand, kanadischer Sänger und Entertainer
1922: Harold Washington, US-amerikanischer Politiker
1922: Graham Whitehead, britischer Autorennfahrer
1922: Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler
1923: Otto Schnellbacher, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1924: Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
1925: Peter Zwetkoff, bulgarischer Komponist
1926–1950 |
1927: Wolf Häfele, deutscher Physiker
1927: Robert L. Mills, US-amerikanischer Physiker
1928: Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
1929: Roland Cardon, belgischer Komponist und Professor
1929: Renate Rössing, deutsche Fotografin
1930: Richard Davis, US-amerikanischer Jazz-Bassist
1930: Vigdís Finnbogadóttir, isländische Politikerin, Staatspräsidentin
1930: Herb Pomeroy, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
Tomas Tranströmer (* 1931)
1931: Tomas Tranströmer, schwedischer Lyriker, Übersetzer und Psychologe, Nobelpreisträger
1933: Roy Clark, US-amerikanischer Country-Musiker
1933: David Hamilton, britischer Kunstfotograf
1933: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin
1936: Rainer Hess, deutscher Romanist, Lusitanist und Literaturwissenschaftler
1936: Raymond Poulidor, französischen Radrennfahrer
1936: Héctor Quintanar, mexikanischer Komponist
1937: Michael Armacost, US-amerikanischer Wirtschaftsmanager und Diplomat
1937: Werner Labsch, deutscher Politiker
1938: Claudia Cardinale, italienische Schauspielerin
1938: Abdul Rahman bin Haji Abbas, malaysischer Politiker
1938: Walter Scholz, deutscher Trompeter
1938: Willi Wrenger, deutscher Fußballspieler
1938: Manfred Zucker, deutscher Schachproblemkomponist
1939: Marty Wilde, britischer Rock-’n’-Roll-Sänger
1940: Jeffrey Archer, britischer Politiker und Schriftsteller
1940: Josef Romano, israelischer Gewichtheber
1941: Jochen van Aerssen, deutscher Politiker
1941: Roland Astor, österreichischer Schauspieler, Musicaldarsteller, Hörspielsprecher und Synchronsprecher
1942: Ginette Acevedo, chilenische Sängerin
1942: Eberhard Wille, deutscher Volkswirt
1943: Mariann Fischer Boel, dänische Politikerin
Robert Lefkowitz (* 1943)
1943: Robert Lefkowitz, US-amerikanischer Chemiker, Nobelpreisträger
1944: Dave Edmunds, britischer Musiker
1945: Dagmar Frederic, deutsche Unterhaltungskünstlerin
1946: Francis Antonysamy, indischer Bischof
1946: Friedrich Chlubna, österreichischer Schachproblemkomponist
1946: Beate Morgenstern, deutsche Schriftstellerin
1946: Winfried Nachtwei, deutscher Politiker
1946: Willi Neuberger, deutscher Fußballspieler
1947: Bill Aitken, schottischer Politiker
1947: Bojoura, niederländische Pop- und Folksängerin
1947: Mike Chapman, australischer Songwriter und Plattenproduzent
1947: Sepp Krassnitzer, österreichischer Musiker
1947: Lothar Vosseler, deutscher Autor
1948: Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist
1949: Alla Borissowna Pugatschowa, russische Sängerin und Komponistin
1949: Matthias Wissmann, deutscher Politiker
1950: Abd ar-Rahman ibn Hamad al-Attiyya, katarischer Diplomat und Politiker
1950: Gottfried Glassner, österreichischer katholischer Theologe und Benediktiner
1950: Declan Ronan Lang, britischer Geistlicher, römisch-katholischer Bischof von Clifton (England)
1951–1975 |
1951: Michael Fahres, deutscher Komponist
1951: Harald Fuchs, deutscher Physiker
1951: Bernhard Lassahn, deutscher Schriftsteller
1951: John Lynch Phillips, US-amerikanischer Astronaut
1952: Sam McMurray, US-amerikanischer Schauspieler
Klaus Angermann (* 1953)
1953: Klaus Angermann, deutscher Musikwissenschaftler und Operndramaturg
1953: Karl Daxbacher, österreichischer Fußballtrainer
1953: Katsunori Iketani, japanischer Autorennfahrer
1954: Florian Poser, deutscher Vibraphonist und Komponist
1954: Wiktor Pynsenyk, ukrainischer Politiker
1954: Barbara Schneider-Kempf, deutsche Bibliothekarin
1954: Ewald Schurer, deutscher Politiker, MdB
1954: Seka, US-amerikanische Pornodarstellerin
1955: Enith Brigitha verh. Salle, niederländische Schwimmerin
1955: Dodi Al-Fayed, ägyptischer Geschäftsmann und Regisseur
1956: Wolfgang Branoner, deutscher Politiker
1956: Michael Cooper, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
1956: Gert Jan Timmerman, niederländischer Schachspieler, Fernschachweltmeister
1957: Evelyn Ashford, US-amerikanische Leichtathletin
1959: Fruit Chan, chinesischer Regisseur
1959: Uli Dembinski, deutscher Kunstflugpilot
1959: Christian Hartmann, deutscher Historiker
1959: Andreas Lämmel, deutscher Politiker, MdB
Emma Thompson (* 1959)
1959: Emma Thompson, britische Schauspielerin
1960: Pedro Delgado, spanischer Radrennfahrer
1960: Matthias Machnig, deutscher Politiker
1960: Philippe von Belgien, belgischer König
1960: Susanne Bier, dänische Regisseurin
1961: José Anigo, französischer Fußballspieler, -trainer und -funktionär
1961: Luca Barbarossa, italienischer Sänger
1961: Aldo Bertuzzi, italienischer Autorennfahrer
1961: Carol W. Greider, US-amerikanische Molekularbiologin, Nobelpreisträgerin
1961: Michael Paul, deutscher Handballspieler
1961: Kerstin Walther, deutsche Leichtathletin
1962: Nawal El Moutawakel, marokkanische Leichtathletin
1962: Wallace Schreiber, kanadischer Eishockeyspieler
1962: Nick Kamen, britischer Sänger und Fotomodell
1963: Beata Szydło, polnische Politikerin, Ministerpräsidentin
1964: Jörg-Uwe Lütt, deutscher Handballspieler
1965: Claudia Leistner, deutsche Eiskunstläuferin
1965: Linda Perry, US-amerikanische Rocksängerin, Songwriterin und Musikproduzentin
1965: Sōichi Noguchi, japanischer Astronaut
Samantha Fox (* 1966)
1966: Samantha Fox, britische Sängerin und Fotomodell
1968: Henning Harnisch, deutscher Basketballspieler
1968: Wano Merabischwili, georgischer Innenminister
1969: Craig Foster, australischer Fußballspieler
1969: Jimmy Waite, kanadischer Eishockeyspieler
1970: Lafayette Fredrikson, deutscher Komponist
1970: Matej Jovan, slowenischer Skirennfahrer
1970: Frizz Lauterbach, deutscher Journalist und Autor
1970: Michael Schiefel, deutscher Jazzsänger
Andrew Daly (* 1971)
1971: Andrew Daly, US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor
1971: Sarah Young, englische Pornodarstellerin
1972: Trine Dyrholm, dänische Schauspielerin und Sängerin
1972: Giuseppe Reina, deutscher Fußballspieler
1972: Viva Seifert, britische Turnerin und Musikerin
1973: Robert Scheidt, brasilianischer Segelsportler
1973: Emanuel Rego, brasilianischer Beachvolleyballspieler
1973: Lene Terp, dänische Fußballspielerin
1974: Oleg Michailowitsch Kuleschow, russischer Handballspieler
1974: Danny Way, US-amerikanischer Profi-Skateboarder
1975: Paul Dana, US-amerikanischer Rennfahrer
1976–2000 |
1976: Markus Hausweiler, deutscher Fußballspieler
1976: Seigō Narazaki, japanischer Fußballspieler
1976: Susan Ward, US-amerikanische Schauspielerin
1977: Lilija Wajhina-Jefremowa, ukrainische Biathletin
Austin Aries (* 1978)
1978: Austin Aries, US-amerikanischer Wrestler
1978: Soumaila Coulibaly, malischer Fußballspieler
1979: Luke Evans, britischer Schauspieler
1980: Pierre-Alain Frau, französischer Fußballspieler
1980: Ljubomir Pavlović, serbischer Handballspieler
1980: Fanny Cihlar, deutsche Feldhockeyspielerin
1980: Fränk Schleck, luxemburgischer Radrennfahrer
1981: Andrés D’Alessandro, argentinischer Fußballspieler
1981: Markus Güntner, deutscher DJ
1982: Lena Amende, deutsche Schauspielerin
1982: Damià Abella Pérez, spanischer Fußballspieler
1983: Alice Braga, brasilianische Schauspielerin
Igor Hürlimann (* 1983)
1983: Igor Hürlimann, Schweizer Fußballspieler
1983: Ilja Walerjewitsch Kowaltschuk, russischer Eishockeyspieler
1984: Daniel Paille, kanadischer Eishockeyspieler
1985: Bongkoj Khongmalai, thailändische Schauspielerin
1986: Calum Angus, englischer Fußballspieler
1986: Hendrik Hahne, deutscher Fußballspieler
1986: Iván Lorenzo, andorranischer Fußballspieler
1986: Quincy Owusu-Abeyie, ghanaisch-niederländischer Fußballspieler
1987: Jenna Mohr, deutsche Skispringerin
1988: Yoann Arquin, französischer Fußballspieler
1988: Steven Defour, belgischer Fußballspieler
1988: Eliza Doolittle, britische Singer-Songwriterin und ehemalige Kinderdarstellerin
1989: Kerstin Cook, Schweizer Model
1989: Brandur Enni, färöischer Popstar
Emma Watson (* 1990)
1990: Emma Watson, britische Schauspielerin
1991: Javier Fernández López, spanischer Eiskunstläufer
1991: Marco Terrazzino, deutscher Fußballspieler
1991: Anastassija Winnikawa, weißrussische Sängerin
1992: Amy Deasismont, schwedische Sängerin
1992: Richard Sandrak, US-amerikanischer Bodybuilder
1993: Felipe Anderson, brasilianischer Fußballspieler
1993: Jack Harvey, britischer Rennfahrer
1994: Axcil Jefferies, simbabwischer Automobilrennfahrer
1995: José Arnáiz, spanischer Fußballspieler
1995: Cody Christian, US-amerikanischer Schauspieler
1997: Marie Bendig, deutsche Schauspielerin
1997: Maisie Williams, britische Schauspielerin
Gestorben |
Vor dem 19. Jahrhundert |
0571: Kimmei, 29. Kaiser von Japan
0628: Suiko, 33. Kaiserin von Japan
1043: Adalbrand von Bremen, Erzbischof von Hamburg-Bremen
1053: Godwin von Wessex, einer der mächtigsten Männer Englands jener Zeit
1107: Heinrich I. von Assel, Bischof von Paderborn und Erzbischof von Magdeburg
1136: Richard FitzGilbert de Clare, Gründer der Abtei Tonbridge
1154: Az-Zafir, zwölfter Kalif der Fatimiden
1220: Adolf von Altena, Erzbischof von Köln
1341: Jean de Rossillon, Bischof von Lausanne
1446: Filippo Brunelleschi, italienischer Architekt und Bildhauer
1519: Heinrich von Württemberg, Graf von Württemberg-Mömpelgard
1532: Michael Gaismair, Bauernführer in Tirol und Salzburg
Christine von Sachsen († 1549)
1549: Christina von Sachsen, Landgräfin von Hessen
1607: César de Bus, französischer Priester und Seliger
1627: Alexander Lüneburg, Lübecker Bürgermeister
1632: George Calvert, 1. Baron Baltimore, englischer Staatsmann
1648: Christoph Treudel, Bürgermeister von Frankfurt am Main
1659: Simon Dach, deutscher Dichter
1690: Michael I. Apafi, Fürst von Siebenbürgen
1695: Christoph Arnold, deutscher Astronom
1697: Karl XI., König von Schweden und Herzog von Zweibrücken
1719: Françoise d’Aubigné, marquise de Maintenon, zweite Gemahlin von Ludwig XIV.
1740: Abraham Frencel, sorbischer Geistlicher, Geschichtsschreiber und Sprachkundler
1750: Theophilus Grabener, deutscher Pädagoge
1756: Johann Gottlieb Goldberg, deutscher Cembalist und Organist
1757: Rosalba Carriera, italienische Malerin
1757: Franz Joseph Spiegler, deutscher Maler
1764: Madame de Pompadour, Mätresse des französischen Königs Ludwigs XV.
1765: Michail Wassiljewitsch Lomonossow, russischer Universalgelehrter
1772: Karl Josef Batthyány, österreichischer Feldmarschall
1784: Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, Erzbischof von Köln
1788: Mary Delany, englische Schriftstellerin
19. Jahrhundert |
Dominikus Auliczek († 1804)
1804: Dominik Auliczek, böhmischer Bildhauer
1819: Oliver Evans, US-amerikanischer Erfinder
1821: Johann Christoph Schwab, deutscher Philosoph
1823: Johann Christian Josef Abs, deutscher Pädagoge
1834: Girolamo Amati, italienischer Philologe, Gräzist, Epigraphiker, Paläograph und Handschriftenkundler
1845: Ferdinand Schazmann, deutscher Jurist
1850: Jules Robert Auguste, französischer Maler und Bildhauer
1853: Auguste Laurent, französischer Chemiker
1854: Arthur Aikin, englischer Chemiker, Mineraloge und Autor
1863: Heinrich Carl Esmarch, deutscher Jurist und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
1864: Everhard von Groote, Germanist, Schriftsteller und Politiker
Abraham Lincoln († 1865)
1865: Abraham Lincoln, US-amerikanischer Staatspräsident
1869: August Wilhelm Bach, deutscher Komponist und Organist
1869: Timothy C. Day, US-amerikanischer Politiker, Mitglied des US-Repräsentantenhauses für Ohio
1871: Karl Benjamin Preusker, deutscher Archäologe, Bibliothekar und Gründer der ersten Volksbücherei Deutschlands
1875: Joseph Crocé-Spinelli, französischer Ballonpionier
1882: Karl Friedrich Christian Hasselmann, deutscher Pfarrer und Politiker
1882: Andreas Lach, österreichischer Blumen- und Stilllebenmaler
1883: Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
1888: Matthew Arnold, britischer Dichter und Kulturkritiker
1888: Anton Stecker, österreichischer Afrikareisender
1889: Damian de Veuster, belgischer Missionar, katholischer Seliger
1891: Stephen Albert Emery, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge
1893: Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor
1894: James Madison Harvey, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Kansas
1895: Emilio Wilhelm Ramsøe, dänischer Komponist und Dirigent
1896: August Alexander Järnefelt, finnischer General, Topograph und Gouverneur
20. Jahrhundert |
1901–1950 |
1901: Václav Brožík, tschechischer Maler
1901: Leopold Magenbauer, rumäniendeutscher Komponist, Chorleiter und Lehrer
1907: Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker
1908: Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe
1911: Johannes Bosscha, niederländischer Physiker
1911: Georg Knorr, deutscher Ingenieur und Unternehmer
1912: Thomas Andrews Jr., nordirischer Schiffsarchitekt, Erbauer der Titanic
1912: John Jacob Astor IV, US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller
1912: Carl Funke, deutscher Unternehmer
1912: Jacques Futrelle, US-amerikanischer Schriftsteller
1912: Benjamin Guggenheim, US-amerikanischer Geschäftsmann
1912: Jack Phillips, Erster Funker der Titanic
Edward J. Smith († 1912)
1912: Edward John Smith, britischer Kapitän der Titanic
1912: Isidor Straus, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker
1921: Georg Heinrich Maria Kirstein, Bischof von Mainz
1925: August Endell, deutscher Architekt
1925: Fritz Haarmann, deutscher Serienmörder (Vampir von Hannover)
1925: Willem Henri Julius, niederländischer Physiker
1925: John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler
1927: Gaston Leroux, französischer Journalist und Krimi-Schriftsteller
1932: Eva Figes, britische Schriftstellerin, Sozialkritikerin und Aktivistin gegen die traditionelle realistische Literatur
1933: Dietlof von Arnim-Boitzenburg, preußischer Politiker
1935: Anna Ancher, dänische Malerin
1936: Hilda Sehested, dänische Pianistin und Komponistin
1939: Minna Bachem-Sieger, deutsche Politikerin, Frauenrechtlerin und Dichterin
1940: Friedrich Andersen, deutscher evangelischer Theologe
1942: Robert Musil, österreichischer Schriftsteller
1945: Robert Anasch, deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer
1945: Gunther Burstyn, Techniker und Offizier der österreichischen k.u.k. Armee
1946: Adelgunde von Portugal, Herzogin von Guimarães und eine Infantin von Portugal
1949: Wallace Beery, US-amerikanischer Schauspieler
1950: August Konermann, deutscher römisch-katholischer Pfarrer und Publizist
1951–2000 |
Mme. Charles Cahier († 1951)
1951: Mme. Charles Cahier, US-amerikanisch-schwedische Opernsängerin (Mezzosopran, Alt)
1952: Bruno Barilli, italienischer Komponist, Journalist und Schriftsteller
1952: Ludwig Kaas, deutscher Politiker
1952: Wiktor Michailowitsch Tschernow, russischer Politiker
1953: Knud Zimsen, Bürgermeister von Reykjavík
1954: Arthur Fickenscher, US-amerikanischer Komponist
1954: Ernst Krenn, österreichischer Skandinavist
1954: Feliks Wrobel, polnischer Komponist
1956: Michael Gamper, Priester und Publizist
1957: Maximilian Rott, deutscher Kaufmann und Schriftsteller
1958: Estelle Taylor, US-amerikanische Schauspielerin
1965: Hans Karl Breslauer, österreichischer Filmregisseur und Schriftsteller
1966: Hans Peters, deutscher Rechtswissenschaftler, Staatsrechtler und Politiker, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
1967: Totò, eigentlich Antonio de Curtis, italienischer Schauspieler
1968: Foreman Phillips, US-amerikanischer Country-Moderator und Veranstalter
1968: Amparo Poch y Gascón, spanische Medizinerin und Anarchistin
1971: Alexei Brodowitsch, russischer Grafikdesigner
1972: Otto Brenner, deutscher Gewerkschafter, Vorsitzender der IG Metall
1972: Frank Knight, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
1975: Fritzmartin Ascher, deutscher Lehrer und Politiker
1975: Marjorie Stinson, US-amerikanische Flugpionierin
Jean-Paul Sartre († 1980)
1980: Jean-Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph, Hauptvertreter des Existentialismus, lehnte den Literaturnobelpreis ab
1982: Hans Weisz, rumäniendeutscher Kirchenmusiker und Komponist
1983: Raymond P. Ahlquist, US-amerikanischer Pharmazeut und Pharmakologe
1983: Georges Layek, syrischer Erzbischof
1983: Corrie ten Boom, niederländische Christin und Retterin zahlreicher Juden vor dem Holocaust, Gerechte unter den Völkern
1986: Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot
1986: Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet
1987: Orland K. Armstrong, US-amerikanischer Politiker
1988: Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Kultkomiker
1989: Charles Vanel, französischer Schauspieler und Regisseur
Hu Yaobang († 1989)
1989: Hu Yaobang, chinesischer Politiker
1990: Greta Garbo, schwedische Filmschauspielerin
1990: Helmut Lemke, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
1993: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet
1993: Lucette Descaves, französische Pianistin
1993: Eduard Rhein, deutscher Erfinder, Publizist und Schriftsteller
1998: Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1 der Roten Khmer
1999: Hermann Biechele, deutscher Pädagoge und Politiker, MdB
21. Jahrhundert |
2001: Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger
2001: Alberto Rey, chilenischer Harfenist
2003: Bernard Maria Huijbers, niederländischer Komponist und Kirchenmusiker
2004: Karin Eickelbaum, deutsche Film- und Theaterschauspielerin
2004: Hans Gmür, Schweizer Autor
2004: Maury Schleicher, US-amerikanischer American-Football-Spieler
2004: Mitsuteru Yokoyama, japanischer Manga-Zeichner
2006: Norbert Mateusz Kuźnik, polnischer Komponist, Musiktheoretiker, Organist und Orgelbauer
2006: Schnuckenack Reinhardt, deutscher Jazzmusiker, Komponist und Interpret von Romamusik
2008: Hazel Court, US-amerikanische Schauspielerin
2011: Vittorio Arrigoni, italienischer Reporter
Jean-François Paillard († 2013)
2013: Jean-François Paillard, französischer Dirigent
2015: Jean Dubois, französischer Linguist, Französist, Grammatiker und Lexikograf
2015: Günter Stratenwerth, deutscher Rechtswissenschaftler
2016: Fred Mayer, US-amerikanischer Agent im Zweiten Weltkrieg
2016: Hans Günter Zekl, deutscher Klassischer Philologe
2017: Clifton James, US-amerikanischer Schauspieler
2017: Emma Morano, italienische Supercentenarian
2018: R. Lee Ermey, US-amerikanischer Filmschauspieler
2018: Vittorio Taviani, italienischer Filmregisseur
Feier- und Gedenktage |
- Nationalfeiertage
Tag der Sonne, nordkoreanischer Gedenktag zum Geburtstag von Kim Il-sung
- Kirchliche Gedenktage
Caroline Fliedner, deutsche Wohltäterin (evangelisch)
Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.