HC Bozen





















































HC Bolzano - Bozen Foxes
Größte Erfolge


  • 19-facher Italienischer Meister

  • 2-facher Meister der EBEL (2014, 2018)

  • 3-facher Gewinner des Coppa Italia (2003, 2007, 2009)

  • 4-facher Gewinner des Supercoppa Italiana (2004, 2007, 2008, 2012)

  • Meister der Alpenliga 1994

  • Gewinner des Sechs-Nationen-Turniers 1994[1]


Vereinsinformationen

Geschichte

HC Bozen (seit 1933)

Standort

Bozen, Südtirol

Spitzname

Foxes

Vereinsfarben
rot, weiß

Liga

Erste Bank Eishockey Liga

Spielstätte

Eiswelle

Kapazität
ca. 7.200 Plätze

Geschäftsführer

ItalienItalien Otto Massimo

Cheftrainer

KanadaKanada Clayton Beddoes

Kapitän

ItalienItalien Anton Bernard

Saison 2018/19
4. Platz (Hauptrunde)
6. Platz (Platzierungsrunde)
Playoff-Viertelfinale

Der HC Bozen (ital.: HC Bolzano) ist ein italienischer Eishockeyverein aus Bozen in Südtirol, der in der österreichischen Erste Bank Eishockey Liga spielt.


Der Verein ist 19-facher italienischer Meister und damit auch italienischer Rekordmeister, zudem konnte der Klub dreimal die Coppa Italia, den Pokalwettbewerb der italienischen Liga, gewinnen. Ebenso gewann der HC Bozen drei Mal die Supercoppa Italiana. Zu den größten internationalen Erfolgen gehören der Gewinn der Alpenliga in der Saison 1993/1994 und des Sechs-Nationen-Turniers[1], auch Europäischer Ligacup[1] genannt, im Jahr 1994.


Seine Heimspiele trägt der HC Bozen in der 7.200 Zuschauer fassenden Mehrzweckhalle „Eiswelle“ (ital. Palaonda) aus, auch der Frauen-Eishockeyverein HC Eagles Bozen ist in der Eiswelle zu Hause.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


  • 2 Mannschaft


    • 2.1 Kader der Saison 2018/19


    • 2.2 Farmteamregelung


    • 2.3 Bekannte ehemalige Spieler




  • 3 Trainer


  • 4 Saisonbilanz in der Erste Bank Eishockey Liga


  • 5 Spielstätte


  • 6 Einzelnachweise


  • 7 Weblinks





Geschichte |


Der HC Bozen wurde im Jahr 1933 gegründet und trug in den ersten zwanzig Jahren seine Heimspiele auf einer Natureisbahn in der Nähe des Bozner Zugbahnhofes aus. Erst 1953 übersiedelte der Club in die Bozner Messehalle, womit erstmals Kunsteis zur Verfügung stand. Elf der insgesamt neunzehn italienischen Meistertitel wurden dort gewonnen, ehe die Mannschaft 1994 die für die Eishockey-Weltmeisterschaft der Gruppe A neu errichtete Eiswelle bezog. Zur selben Zeit nahm die Mannschaft auch an der Alpenliga teil, einem internationalen Eishockeywettbewerb, an dem auch Mannschaften aus Slowenien und Österreich beteiligt waren. Neben einem Meister- und drei Vizemeistertiteln in diesem Bewerb konnte die Mannschaft auch sieben weitere italienische Titel gewinnen, den letzten davon im Jahr 2012. Dazu kam der dreimalige Gewinn der Coppa Italia, des Pokalwettbewerbs der italienischen Liga. Weitere Erfolge waren drei Gewinne der Supercoppa Italiana und des Sechs-Nationen-Turniers, auch Europäischer Ligacup genannt, im Jahr 1994.[1]


Im Jahr 2013 bewarb sich der HC Bozen um die Aufnahme in die österreichische Erste Bank Eishockey Liga (EBEL), nachdem frühere Anträge ein ums andere Mal am Widerstand des italienischen Eishockeyverbandes gescheitert waren. Die chaotischen Verhältnisse im italienischen Eishockey ebneten dem Club jedoch den Weg zu einer Teilnahme, da kurz zuvor ein Großteil der Clubs aus der zweiten Spielklasse zur Teilnahme an der ebenfalls supranationalen Inter-National-League freigegeben worden war.[2]


Für die Teilnahme an der EBEL wurde unter der Führung von Sportdirektor Dieter Knoll und Cheftrainer Tom Pokel ein völlig neues Team zusammengestellt, um in der gegenüber der italienischen Liga stärkeren EBEL konkurrenzfähig zu sein. Bei der Kaderplanung wurden auch einige sogenannte Italo-Kanadier berücksichtigt, also kanadische Spieler mit italienischen Wurzeln. In der EBEL trat der HC Bozen in seiner ersten Saison als HCB Südtirol auf. Bozen schaffte es erst im letzten Augenblick, einen Kader aufs Eis zu bringen. Das Budget der Weißroten war ein Viertel oder gar ein Fünftel von jenem der österreichischen Spitzenklubs. Allgemein wurde damit gerechnet, dass der HCB Südtirol abgeschlagen in der unteren Tabellenhälfte landen würde. Doch dann sicherte sich die Mannschaft gleich im ersten Jahr sensationell den Meistertitel (Sieg in der Overtime im entscheidenden fünften Match in Salzburg). Damit gewann zum ersten Mal ein Team, das nicht in Österreich beheimatet ist, die Meisterschaft. Auch in den folgenden vier Spielsaisonen erreichte der HCB Südtirol immer wenigstens das Viertelfinale. In der Spielzeit 2017/18 konnte dann sogar der zweite Titel eingefahren werden, nachdem man in der Regular Season lange Zeit am letzten Platz gestanden und sich erst im letzten Spiel der Zwischenrunde für die Playoffs qualifiziert hatte. Meister dieses Erfolges waren der Finne Kai Suikkanen, der ab Dezember das Traineramt übernahm, und sein Landsmann Pekka Tuokkola, der ebenfalls in der laufenden Saison zu den Füchsen wechselte, um deren Tor zu hüten.


Die Zuschauerzahlen in der heimischen Eiswelle stiegen konstant an; zuletzt lag der Schnitt in der regular season über 3.000 - für italienische Verhältnisse ein mehr als beachtliches Ergebnis.


Hauptsponsor des Clubs war über viele Jahre die Supermarkt-Kette Interspar und die Brauerei Forst, seit der Saison 2015/2016 ist die Alperia AG neuer Hauptsponsor.


Neben der Kampfmannschaft betreibt der Club auch diverse Nachwuchsteams. Entgegen der in der EBEL geltenden Regelungen nimmt jedoch keine Mannschaft an der Erste Bank Young Stars League und der Erste Bank Juniors League teil.



Mannschaft |



Kader der Saison 2018/19 |


Stand: 10. August 2018








































































































































































































































































Nr.
Nat.
Spieler
Pos.
Geburtsdatum
im Team seit
Geburtsort
31

KanadaKanada

Leland Irving

G

4988041111. April 1988
2018

Barrhead, Kanada
29

Flag of Canada and Italy.svg

Jacob Smith

G

4995050101. Mai 1995
2016

Oakville, Kanada


ItalienItalien

Hannes Treibenreif

G

4997052222. Mai 1997
2018

Bozen, Italien
62

ItalienItalien

Tobias Brighenti

D

4996102222. Oktober 1996
2018

Bozen, Italien
51

KanadaKanada

Tim Campbell

D

4991021515. Februar 1991
2018

Thornhill, Kanada
5

KanadaKanada

Paul Geiger

D

4992072828. Juli 1992
2018

Stouffville, Kanada
21

ItalienItalien

Daniel Glira

D

4994032525. März 1994
2016

Innichen, Italien
44

KanadaKanada

Matt MacKenzie

D

4991101515. Oktober 1991
2018

New Westminster, Kanada
88

ItalienItalien

Stefano Marchetti

D

4986101111. Oktober 1986
2017

Trento, Italien
40

FinnlandFinnland

Markus Nordlund

D

4985072727. Juli 1985
2018

Eurajoki, Finnland
53

KanadaKanada

Jordan Rowley

D

4990040303. April 1990
2018

Edmonton, Kanada


ItalienItalien

Ivan Tauferer

D

4995012626. Januar 1995
2018

Bozen, Italien
18

ItalienItalien

Anton Bernard – C

RW

4989041818. April 1989
2010

Bozen, Italien
6

KanadaKanada

Mike Blunden

RW

4986121515. Dezember 1986
2018

Toronto, Kanada
20

KanadaKanada

Riley Brace

RW

4992030707. März 1992
2018

Fitzroy Habour, Kanada
24

Flag of Canada and Italy.svg

Massimo Carozza

C

4996051919. Mai 1996
2018

Montréal, Kanada
43

Flag of Canada and Italy.svg

Daniel Catenacci

C

4993030909. März 1993
2018

Richmond Hill, Kanada
47

KanadaKanada

Andrew Crescenzi

C

4992072929. Juli 1992
2018

Thornhill, Kanada
46

ItalienItalien

Ivan Deluca

F

4997072828. Juli 1997
2018

Sterzing, Italien
36

KanadaKanada

Brett Findlay

LW

4992101313. Oktober 1992
2018

Echo Bay, Kanada
94

ItalienItalien

Daniel Frank

LW

4994032121. März 1994
2013

Meran, Italien
93

ItalienItalien

Luca Frigo

LW

4993053030. Mai 1993
2016

Moncalieri, Italien
8

ItalienItalien

Marco Insam

LW

4989060505. Juni 1989
2018

Wolkenstein, Italien
22

FinnlandFinnland

Matti Kuparinen

C

4984101616. Oktober 1984
2018

Pori, Finnland
26

Flag of Canada and Italy.svg

Angelo Miceli

C

4994030101. März 1994
2017

Montréal, Kanada
19

Flag of Canada and Italy.svg

Alex Petan

RW

4992050202. Mai 1992
2017

Delta, Kanada
15

ItalienItalien

Viktor Schweitzer

LW

4992061515. Juni 1992
2017

Innichen, Italien


ItalienItalien

Markus Spinell

RW

4997060909. Juni 1997
2018

Bozen, Italien


Farmteamregelung |


Bis August 2010 war der HC Eppan Pirates aus der italienischen Serie A2 das Farmteam des HC Bozen, ehe der HC Eppan die Kooperation beendete.[3] Am 22. September des gleichen Jahres wurde die Zusammenarbeit mit dem HC Eppan erneut gestartet.[4]



Bekannte ehemalige Spieler |




Im Spiel gegen den SV Ritten, 30. Dezember 2006







  • Kent Nilsson

  • Mark Pavelich

  • Sylvain Turgeon

  • Scott Young

  • Daniel Marois

  • Mike Rosati

  • Jason Muzzatti

  • Jaromír Jágr




  • Deron Quint

  • Éric Bélanger

  • Jamie Lundmark

  • Bruno Zarrillo

  • Sergei Wostrikow

  • Gaetano Orlando

  • Martin Pavlu

  • Robert Oberrauch

  • Niklas Hjalmarsson




Trainer |


Quellen: sonice.it[5]; bhsa.it[6]



































































































































































Zeit
Trainer
1948–1950
UngarnUngarn Sandor Ott
1953/54
TschechoslowakeiTschechoslowakei Milan Matouš
1962–1965
Kanada und Italien Carmine Tucci
1966/67
TschechoslowakeiTschechoslowakei Lolek Cetkovský
1968/69
TschechoslowakeiTschechoslowakei Bohuslav Rejda
1972–1974
ItalienItalien Gino Camin, KanadaKanada Gerard Morin
1974/75
Sandy Archer
1975/76
Jack Holmes
1976–1979
SchwedenSchweden Gösta Johansson
1979–1981 Jack Holmes
1981–1983
TschechoslowakeiTschechoslowakei Jaroslav Pavlu
1983/84
Toni Waldmann
1984–1989
KanadaKanada Ron Chipperfield
1989–1991
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Rudi Hiti
1991
KanadaKanada Bernie Johnston
1991–1994
KanadaKanada Ron Ivany
1994–1996
Kanada und Italien Bob Manno
1996/97
ItalienItalien Adolf Insam
1997/98
ItalienItalien Roberto Varotto, PolenPolen Czesław Panek
1998/99
SchwedenSchweden Kent Johansson
1999/2000
DeutschlandDeutschland Bernd Haake
2000/01
PolenPolen Czesław Panek
2001/02
KanadaKanada Tom Coolen, ItalienItalien Robert Oberrauch
2002/03
KanadaKanada Ron Kennedy
2003/04
RusslandRussland Michail Wassiljew
2004/05
SchweizSchweiz Riccardo Fuhrer, Kanada und Italien Bruno Zarrillo
2005/06
SchwedenSchweden Johan Strömwall
2006/07
SchwedenSchweden John Sletvoll, ItalienItalien Stefan Mair KanadaKanada Doug McKay, SchwedenSchweden Morgan Samuelsson
2007/08
FinnlandFinnland Jari Helle, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jamie Dumont, KanadaKanada Doug McKay
2008/09
FinnlandFinnland Jari Helle
2009/10
Kanada und Deutschland Jamie Bartman, FinnlandFinnland Jari Helle
2010–2012
ItalienItalien Adolf Insam
2012/13
KanadaKanada Brian McCutcheon
2013/14
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Pokel
2014/15
KanadaKanada Mario Simioni, KanadaKanada Don MacAdam
2015–2017
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Pokel
2017
Kanada und Italien Pat Curcio
2017–2019
FinnlandFinnland Kai Suikkanen
seit 2019
KanadaKanada Clayton Beddoes


Saisonbilanz in der Erste Bank Eishockey Liga |


Die folgende Tabelle gibt die Bilanz des Clubs für dessen Spielzeiten in der Erste Bank Eishockey Liga wieder. Berücksichtigt wurden alle Vorrunden- und Zwischenrunden Spiele exklusive der Bonuspunkte.





































































































Saison SP S N SNV/P NNV/P T GT TVH Punkte Rang Playoffs
2013/14 54 31 15 8 162 148 +14 70 2 Viertelfinal-Sieg gegen Fehérvár AV19 (4:0)
Halbfinal-Sieg gegen den EC VSV (3:1)
Final-Sieg gegen den EC Red Bull Salzburg (3:2)
2014/15 54 28 23 3 156 147 +9 59 7 Viertelfinal-Out gegen den EHC Linz (3:4)
2015/16 54 24 19 6 5 158 143 +15
891
4 Viertelfinal-Out gegen den EHC Linz (2:4)
2016/17 54 24 21 3 6 165 168 −3
851
6 Viertelfinal-Sieg gegen den EHC Linz (4:1)
Halbfinal-Out gegen die Vienna Capitals (0:4)
2017/18 54 20 23 6 5 155 141 +14
791
8 Viertelfinal-Sieg gegen den EC-KAC (4:2)
Halbfinal-Sieg gegen die Vienna Capitals (4:1)
Final-Sieg gegen den EC Red Bull Salzburg (4:3)
Summe 270 127 101 15 27 796 747 +49 382




1 Ab der Saison 2015/16 gilt die 3-Punkte-Regel



Spielstätte |


Heimstätte des Clubs ist die 1994 in der Bozner Industriezone erbaute Mehrzweckhalle namens Eiswelle (ital. Palaonda). Sie fasst insgesamt 7.200 Zuschauer. Neben dem HC Bozen ist auch der Frauen-Eishockeyclub HC Eagles Bozen dort zu Hause.


Der Name des Bauwerks stammt von der unverwechselbaren Form der Dachkonstruktion. Für die Teilnahme an der EBEL wurden dem HC Bozen diverse Auflagen übergeben, die eine geringfügige Modernisierung (Lichtverhältnisse für TV-Übertragungen u. Ä.) notwendig machten.[7]



Einzelnachweise |




  1. abcd Coupe des ligues européennes 1994/95 bei hockeyarchives.info (französisch), abgerufen am 17. Juli 2010


  2. Aufnahme von HC Bozen in EBEL ist fix


  3. hceppan.it: HC Bozen antwortet auf die Kritik des HC Eppan – 31 August 2010 (Memento des Originals vom 3. September 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hcb.net


  4. hcb.net: HC Bozen beginnt Meisterschaft in Klobenstein@1@2Vorlage:Toter Link/www.hcb.net (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.


  5. sonice.it: Trainer des HC Bozen


  6. bhsa.it:@1@2Vorlage:Toter Link/www.bhsa.it(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: BHSA – The Badger’s Hockey Stats Archive)


  7. Servus TV begutachtet Eiswelle (Memento des Originals vom 7. August 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hcb.net, Bericht auf der Homepage des HCB vom 1. August 2013



Weblinks |



 Commons: HC Bozen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


  • Offizielle Website


  • HC Bozen bei sonice.it


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