Herzogenaurach












































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen der Stadt Herzogenaurach



Herzogenaurach

Deutschlandkarte, Position der Stadt Herzogenaurach hervorgehoben


49.5687410.8833301Koordinaten: 49° 34′ N, 10° 53′ O
Basisdaten

Bundesland:

Bayern

Regierungsbezirk:

Mittelfranken

Landkreis:

Erlangen-Höchstadt

Höhe:
301 m ü. NHN

Fläche:
47,62 km2
Einwohner:
23.098 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
485 Einwohner je km2

Postleitzahl:
91074

Vorwahl:
09132

Kfz-Kennzeichen:
ERH, HÖS

Gemeindeschlüssel:
09 5 72 132
Stadtgliederung:
6 Gemarkungen
19 amtlich benannte Gemeindeteile (davon 14 bewohnte)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 11
91074 Herzogenaurach

Website:

herzogenaurach.de

Bürgermeister:

German Hacker (SPD)
Lage der Stadt Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


Birkach (gemeindefreies Gebiet)
Neunhofer Forst
Mark (gemeindefreies Gebiet)
Kraftshofer Forst
Kalchreuther Forst
Geschaidt
Forst Tennenlohe
Erlenstegener Forst
Buckenhofer Forst
Nürnberg
Nürnberg
Landkreis Nürnberger Land
Fürth
Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis Fürth
Erlangen
Landkreis Ansbach
Landkreis Bamberg
Landkreis Bamberg
Landkreis Forchheim
Buckenhof
Aurachtal
Eckental
Heroldsberg
Kalchreuth
Lonnerstadt
Möhrendorf
Mühlhausen (Mittelfranken)
Oberreichenbach (Mittelfranken)
Spardorf
Uttenreuth
Vestenbergsgreuth
Weisendorf
Wachenroth
Röttenbach (bei Erlangen)
Marloffstein
Höchstadt an der Aisch
Heßdorf
Herzogenaurach
Hemhofen
Großenseebach
Gremsdorf
Bubenreuth
Baiersdorf
Adelsdorf
Dormitzer Forst
Karte
Über dieses Bild



Herzogenaurach ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und liegt an der Mittleren Aurach.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


    • 1.1 Nachbargemeinden


    • 1.2 Stadtgliederung




  • 2 Geschichte


    • 2.1 Bis zum 19. Jahrhundert


    • 2.2 20. und 21. Jahrhundert


    • 2.3 Eingemeindungen


    • 2.4 Einwohnerentwicklung


    • 2.5 Militär




  • 3 Sehenswürdigkeiten


  • 4 Politik


    • 4.1 Bürgermeister


    • 4.2 Stadtrat


    • 4.3 Städtepartnerschaften




  • 5 Wirtschaft und Infrastruktur


    • 5.1 Verkehr


      • 5.1.1 Straße


      • 5.1.2 Schiene


      • 5.1.3 Luftfahrt




    • 5.2 Ansässige Unternehmen


    • 5.3 Bildung


    • 5.4 Krankenhäuser


    • 5.5 Medien




  • 6 Kultur und Freizeit


    • 6.1 Museen


    • 6.2 Regelmäßige Veranstaltungen


    • 6.3 Freizeit


    • 6.4 Fußball-WM 2006




  • 7 Persönlichkeiten


    • 7.1 Ehrenbürger


    • 7.2 Söhne und Töchter der Stadt


    • 7.3 Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten




  • 8 Weblinks


  • 9 Einzelnachweise





Geographie |


Herzogenaurach liegt westlich von Erlangen und Nürnberg innerhalb der Metropolregion Nürnberg.



Nachbargemeinden |


Nachbargemeinden sind:



















Weisendorf

Großenseebach, Heßdorf


Aurachtal

Nachbargemeinden

Erlangen

Emskirchen

Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf



Stadtgliederung |


Herzogenaurach gliedert sich in sechs Gemarkungen und weiter in 19 Gemeindeteile, davon 14 bewohnte, darunter Herzo Base,[2]:















































Gemarkung
Fläche[3]
ha
Bevölkerung
Januar 2017
Herzogenaurach 1466 17074
Hammerbach
0643
1167
Burgstall
0774
1363
Zweifelsheim
0558
310
Haundorf
0704
1080
Niederndorf
0615
3624
Herzogenaurach (Stadt)
04760
24618



Karte der Gemarkungen (grau) und Ortsteile (rot) von Herzogenaurach













































































































Ortsteil
Gemarkung
Bevölkerung[4]
Januar 2017
Beutelsdorf Haundorf
00301
Burgstall Burgstall
00228
Dondörflein Herzogenaurach
00038
Eckenmühle Herzogenaurach
00007
Eichelmühle Herzogenaurach
00000
Galgenhof Burgstall
00000
Hammerbach Hammerbach
00815
Haundorf Haundorf
00779
Hauptendorf Burgstall
001052
Herzo Base Niederndorf
00654
Heinrichsmühle Herzogenaurach
00000
Herzogenaurach Herzogenaurach 17029
Höfen Zweifelsheim
00166
Lohhof Niederndorf
00000
Niederndorf Niederndorf
02970
Schleifmühle Burgstall
00000
Steinbach Burgstall
00083
Welkenbach Hammerbach
00352
Zweifelsheim Zweifelsheim
00144
Herzogenaurach (Stadt)  
0024618



Geschichte |




Stadtwappen am Fehnturm




Aurach



Bis zum 19. Jahrhundert |


Ursprünglich hieß die Siedlung „Uraha“, was etwa Viehtränke am Fluss bedeutete (ur für Rind, aha für fließendes Gewässer). Daraus wurde später Aurach, ein in Bayern häufiger Orts- und Flussname. Zur Unterscheidung von vielen anderen Orten gleichen Namens wurde Herzogenaurach daraus, möglicherweise wegen der Herzöge von Andechs-Meranien, die im Mittelalter dort begütert waren. Die Siedlung war aus einem fränkischen Königshof hervorgegangen.


Erstmals urkundlich erwähnt wurde Uraha im Jahr 1002, als König Heinrich II., der spätere deutsche Kaiser, die Siedlung zusammen mit anderen Ansiedlungen, darunter auch Erlangen, dem Würzburger Stift Haug schenkte. Bereits neun Jahre später kam Herzogenaurach zum Hochstift Bamberg. 1228 wurde die Stadt Sitz eines Bamberger Amtmanns, der seine Residenz im neu erbauten Schloss bezog. In den darauffolgenden Jahrhunderten wuchs die Stadt und entwickelte sich zu einem Zentrum des Tuchmachergewerbes, 1450 wurde die Stadtbefestigung erweitert. Herzogenaurach wurde mehrmals von Pestepidemien heimgesucht, im 17. Jahrhundert hatte die Stadt unter dem Dreißigjährigen Krieg zu leiden. Nach Daten der Gesellschaft für Leprakunde ist in Herzogenaurach ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das sich "außerhalb der Stadt" befand. Das Jahr der Gründung ist unklar, 1706 war das Leprosorium baufällig.[5]


1803 wurde das Fürstbistum Bamberg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, im Zuge der Säkularisation aufgelöst und fiel zunächst an Preußen. Nach einer dreijährigen Fremdherrschaft durch Frankreich kam das ehemalige Gebiet des Fürstbistums mit der Stadt Herzogenaurach 1810 zum Königreich Bayern, wo es 1838 dem Regierungsbezirk Oberfranken zugeordnet wurde. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Herzogenaurach insbesondere die Schuh- und Bekleidungsindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die beiden Konzerne adidas und Puma gegründet.



20. und 21. Jahrhundert |


Am 1. Juli 1972 wurden Herzogenaurach und der neue Landkreis Erlangen-Höchstadt dem Regierungsbezirk Mittelfranken angegliedert. Im Jahr 2002 konnte Herzogenaurach sein tausendjähriges Stadtjubiläum feiern.


Herzogenaurach ist die größte Stadt im Landkreis Erlangen-Höchstadt und dank seiner bekannten Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Deutschland mit vielen Arbeitsplätzen.[6]



Eingemeindungen |


Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Burgstall und Teile der Gemeinde Hammerbach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Zweifelsheim hinzu.[7] Haundorf folgte am 1. Januar 1974. Schließlich kam noch am 1. Mai 1978 ein kleiner Teil der Gemeinde Aurachtal mit damals etwa 50 Einwohnern hinzu.[8]



Einwohnerentwicklung |


Entwicklung der Bevölkerung[3]:




Einwohnerentwicklung von Herzogenaurach von 1939 bis 2016



























































Jahr
Einwohner
31. Dezember 1939 4.940
31. Dezember 1961 9.941
31. Dezember 1964 11.117
31. Dezember 1970 12.450
31. Dezember 1972 13.939
31. Dezember 1978 16.349
31. Dezember 1991 20.910
31. Dezember 1995 22.534
31. Dezember 1999 23.125
31. Dezember 2005 22.875
31. Dezember 2010 22.943
31. Dezember 2015 23.095
31. Dezember 2016 23.081


Militär |


Im Zug der Aufrüstung und der Kriegsvorbereitungen während der Zeit des Nationalsozialismus wurde im Jahr 1934 auf dem bis dahin landwirtschaftlich genutzten Gelände Bei der Zweimarterlinde ein Militärflugplatz angelegt, den die Wehrmacht bis 1940 weiter ausbaute. Der Fliegerhorst wurde als „Friedensstandort“ eingerichtet. Den Kern bildete ein Flugfeld (670 Meter in Nord-Süd-Richtung, 915 Meter in Ost-West-Richtung), das mit Backsteinen befestigt und mit Gras überwachsen war; die längste Rollstrecke betrug ca. tausend Meter.


Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin wurden Teile der Panzerschreck in den Fabriken der Schuhfabrikanten Adolf und Rudolf Dassler – später Adidas und Puma – montiert.[9]


Im März 1945 verließ die letzte Nahaufklärungsstaffel Herzogenaurach, wegen der rasch vorrückenden amerikanischen Bodentruppen wurde im April 1945 auch das Jagdgeschwader 104 abgezogen. Die Wehrmacht hatte die Sprengung der Gebäude vorbereitet, doch sie wurde nicht durchgeführt. Als amerikanische Einheiten am 16. April Herzogenaurach besetzten, wurden lediglich ein Hangar und zwei Holzbaracken des Fliegerhorsts zerstört.


Die alliierten Truppen hatten auf die Bombardierung des Fliegerhorsts verzichtet, dessen Standort und Einrichtungen der Royal Air Force bis ins Detail bekannt waren. Es wird vermutet, dass eine Nutzung durch die Alliierten vorgesehen war. Die US-Armee übernahm das Gelände 1945 und belegte es als Militärstützpunkt für Artillerie.
In den Jahren 1990/91 wurden die in Herzogenaurach stationierten amerikanischen Truppen zu einem Kriegseinsatz abkommandiert.
Bis zum 15. Januar 1992 war der Abzug der 210. Artilleriebrigade abgeschlossen; etwa 400 Soldaten des 5. Bataillons der 17. Feldartillerie lösten den Standort bis zum 16. März 1992 auf. Heute befindet sich dort die Zentrale der Adidas AG.



Sehenswürdigkeiten |



Das barocke Schloss, das den Amtmännern des Bamberger Fürstbistums als Residenz diente, wurde 1720 an der Stelle einer mittelalterlichen Anlage errichtet, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. An das Schloss wurde 1967 das Herzogenauracher Rathaus angebaut. Auch die Stadtbibliothek und die Touristeninformation ist im Schloss untergebracht.


Das Alte Rathaus stammt im Kern aus dem Mittelalter. Im Gebäude befanden sich früher neben dem Rat und dem Gericht auch der Brot- und Fleischmarkt und das städtische Waffenarsenal. Bis April 2003 war hier auch die Polizei untergebracht. 2005 wurde das Alte Rathaus generalsaniert und beherbergt nun ein Restaurant.


Weithin sichtbar sind die beiden Tortürme der Stadt aus dem 13. Jahrhundert. Der Türmersturm im Westen der Altstadt ist an seiner abgerundeten Turmkuppel und seinen vier Turmuhren erkennbar. Der Fehnturm mit seinen vier seitlichen Wachttürmchen im Osten der Altstadt ist nach der ehemaligen Torwächterfamilie benannt und wurde als Stadtgefängnis und als städtische Schatzkammer genutzt. Früher waren die beiden Türme Teil der Stadtmauer, die jedoch ab 1825 sukzessive abgetragen wurde.


Die katholische Stadtpfarrkirche St. Magdalena liegt etwas abseits der zentralen Hauptstraße und befand sich bis zum Ende des 15. Jahrhunderts auch außerhalb der Stadtmauer. Bei der Kirche handelt es sich um eine hochgotische Saalkirche mit barocker Ausstattung, wobei der Chorraum bereits aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das äußerst breite Langhaus wird von einem großen, hölzernen Tonnengewölbe überspannt.


Im Umkreis der Stadtpfarrkirche befindet sich das Pfründner-Spital von 1508 (heute Stadtmuseum), das klassizistische Pfarrhaus und die um 1200 errichtete Marienkapelle. Am Aufgang von der Hauptstraße zur Pfarrkirche befindet sich der Kiliansbrunnen, der als Quelle bereits seit dem Mittelalter besteht und an dem der Legende nach bereits im Jahre 686 der Frankenapostel Kilian gepredigt hat.


Neben den bereits erwähnten Sehenswürdigkeiten weist die Altstadt zahlreiche mittelalterliche Fachwerkhäuser auf, insbesondere im Bereich der Hauptstraße, des Kirchenplatzes und des historischen Marktplatzes.




Politik |




Kommunalwahl 2014[10]

Wahlbeteiligung: 57,0 %




 %

50

40

30

20


10

0








42,4 %



34,9 %



11,8 %



6,7 %



4,2 %



n. k.




SPD

CSU

Grüne

FW

FDP

BfB



Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang



Bürgermeister |


Erste Bürgermeister von Herzogenaurach seit 1945:



  • 1945–1970: Hans Maier (SPD)

  • 1970–1990: Hans Ort (CSU)

  • 1990–2008: Hans Lang (CSU)

  • seit 2008: German Hacker (SPD)


Zweite Bürgermeisterin ist Renate Schroff (SPD), Dritter Bürgermeister ist Georgios Halkias (Bündnis 90/Die Grünen).



Stadtrat |


Der Stadtrat von Herzogenaurach setzt sich aus insgesamt 30 Stadtratsmitgliedern und dem Ersten Bürgermeister als Mitglied des Stadtrats zusammen.






















SPD CSU Grüne Freie Wähler FDP
Gesamt
2014 13 Sitze 10 Sitze
04 Sitze

02 Sitze

01 Sitze
30 Sitze

(Stand: 5. April 2014)



Städtepartnerschaften |


Herzogenaurach unterhält Partnerschaften zu folgenden Städten:




  • OsterreichÖsterreich Wolfsberg (Österreich), seit 1968


  • Burkina FasoBurkina Faso Kaya (Burkina Faso), seit 1972


  • KroatienKroatien Nova Gradiška (Kroatien), seit 1980


  • FrankreichFrankreich Sainte-Luce-sur-Loire (Frankreich), seit 1988



Wirtschaft und Infrastruktur |



Verkehr |



Straße |


Herzogenaurach liegt direkt an der Autobahn A 3 bei der Anschlussstelle Erlangen-Frauenaurach. Die Autobahn A 73 ist von Herzogenaurach aus in 10 bis 15 Minuten zu erreichen.



Schiene |


Der nächste Bahnhalt ist Puschendorf an der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg, die Entfernung zum Stadtzentrum beträgt etwa 6 Kilometer. Puschendorf ist mit der Buslinie 123 in 14 Minuten erreichbar. Der nächste Fernbahnhof befindet sich in etwa 9 Kilometer Entfernung in Erlangen, dorthin fährt die Buslinie 201 des Omnibusverkehrs Franken (OVF) mit einer Fahrzeit von ca. 30 Minuten. Im Stadtgebiet verkehren die Buslinien der Herzo Bäder- und Verkehrs GmbH. Die Bahnstrecke Erlangen-Bruck–Herzogenaurach, die von 1894 bis 1984 in Betrieb war, ist größtenteils noch vorhanden, aber nicht mehr befahrbar. Die Planung eines Gleisanschlusses an die näher gelegene Bahnstrecke Nürnberg-Würzburg über Obermichelbach wurde 1883 abgelehnt.


Nach derzeitiger (2016) Planung soll die Stadt-Umland-Bahn Erlangen Herzogenaurach über Erlangen mit Nürnberg verbinden.



Luftfahrt |


Nördlich des Stadtkerns befindet sich der Verkehrslandeplatz Herzogenaurach. Ein 700 Meter langes Rollfeld ermöglicht dort den Flugverkehr für Flugzeuge bis 3700 kg Startgewicht.



Ansässige Unternehmen |




Adidas Fabrikverkauf




Die PUMAVision Headquarters




Schaeffler-Stammsitz Herzogenaurach


Herzogenaurach ist Sitz von Adidas und Puma sowie der Schaeffler-Gruppe.


Adidas und Puma, zwei der weltweit größten Sportartikelhersteller, haben die Stadt zum deutschlandweiten Anziehungspunkt für Sportartikel gemacht. Im Bereich der nördlichen Umgehungsstraße (Hans-Ort-Ring) befinden sich große Fabrikverkäufe von Adidas, Puma, s.Oliver, Nike sowie ein großes Sportgeschäft.


Die Schaeffler-Gruppe, Hersteller von Wälz- und Gleitlagern, Motorenelementen und Lineartechnik, die neben ihrem Firmensitz auch Forschung, Entwicklung und Produktion in der Stadt hat, erlangte durch den Übernahmekampf um die deutlich größere Continental AG ab Juli 2008 besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.



Bildung |


Herzogenaurach hat drei Grundschulen, zwei Hauptschulen, ein Förderzentrum, eine Berufsschule mit den Fachrichtungen Metalltechnik und Wirtschaft/Verwaltung, eine staatliche Realschule und ein Gymnasium, das 1978 aus einer Zweigstelle des Gymnasiums Höchstadt hervorging und wie die Mutterschule ein Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium ist.



Krankenhäuser |


Im Westen der Stadt an der Umgehungsstraße befindet sich die zur m&i-Klinikgruppe Enzensberg gehörende Fachklinik Herzogenaurach für Physikalische Medizin und Medizinische Rehabilitation.



Medien |


Herzogenaurach hat mit Herzo.TV einen eigenen Fernsehsender.



Kultur und Freizeit |




Stadtmuseum



Museen |



  • Das Stadtmuseum im Pfründnerspital wurde im Herbst 2000 im ehemaligen Spital zum Heiligen Geist am Kirchenplatz eröffnet.

  • Das Krippenmuseum ist vom ersten Sonntag im Oktober bis Ostern des darauf folgenden Jahres geöffnet.



Regelmäßige Veranstaltungen |



  • Altstadtfest

  • Ökofest

  • Lauf für Kaya! (alle zwei Jahre seit 2005)

  • Baserock (bis 2009: U-Turn Festival)

  • Sommerkirchweih

  • School’s Out Festival

  • Mittelalterfest

  • Martini-Kirchweih

  • Hobby-Künstler-Markt

  • Weihnachtsmarkt

  • Public viewing (Adidas Outlet)

  • Weiße Nacht der Werbegemeinschaft



Freizeit |


Die Stadt verfügt über ein großes städtisches Freibad in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und über das Freizeitbad Atlantis, ein großes Freizeitbad mit ausgedehnter Wasser- und Saunalandschaft im Westen der Stadt, sowie über das Jugendhaus rabatz.



Fußball-WM 2006 |


Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hatte die argentinische Fußballnationalmannschaft ihr Quartier in Herzogenaurach.



Persönlichkeiten |



Ehrenbürger |




Söhne und Töchter der Stadt |




  • Hieronymus Nopp (um 1495–1541), evangelischer Theologe, Gelehrter und Reformator von Regensburg


  • Veit Ludwig von Seckendorff (1626–1692), Gelehrter und Staatsmann


  • Rudolf Dassler (1898–1974), Unternehmer, Puma-Gründer


  • Adolf Dassler (1900–1978), Unternehmer, adidas-Gründer


  • Elmar Klinger (* 1938), Fundamentaltheologe


  • Lutz Braun (* 1966), Fußballspieler


  • Mareike Wiening (* 1987), Jazzmusikerin



Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten |




  • Otto Brixner (* 1943), Vorsitzender Richter in der Strafsache gegen Gustl Mollath, wohnhaft im Ortsteil Niederndorf


  • Lothar Matthäus (* 1961), Fußballspieler, Rekordnationalspieler


  • Günter Güttler (* 1961), Fußballspieler


  • Mathias Hartmann (* 1966), deutscher Pfarrer sowie Rektor und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau



Weblinks |



 Commons: Herzogenaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


 Wikisource: Herzogenaurach in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte


  • Offizielle Webseite der Stadt

  • Eintrag zum Wappen von Herzogenaurach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte



  • Partnerschaft Herzogenaurach - Kaya e. V.


  • Herzogenaurach: Amtliche Statistik des LfStat



Einzelnachweise |




  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).


  2. [1]


  3. ab Stadt Herzogenaurach: Zahlenspiegel (Memento vom 11. April 2007 im Internet Archive)


  4. Herzogenaurach in Zahlen, Einwohnerzahlen nach Ortsteil, Quelle: Stadt Herzogenaurach, Stand: Januar 2017 (abgerufen am 16. Mai 2017, Zahlen aus dem Melderegister)


  5. Siehe Mittelalterliche Leprosorien im heutigen Bayern, Dokumentation, in: Die Klapper 1995, abgerufen 10. Februar 2018


  6. Stadt Herzogenaurach: Aus der 1000-jährigen Geschichte der Stadt Herzogenaurach. (Memento des Originals vom 31. März 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.herzogenaurach.de (PDF)


  7. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 484. 


  8. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 711 und 712. 


  9. Spiegel – Panzerschreck im Schuhimperium


  10. [2]


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