Kleine Karpaten
























Kleine Karpaten

Záruby

Záruby


Höchster Gipfel

Záruby (768 m n.m.)
Lage

Slowakei
Teil der

Westkarpaten


Kleine Karpaten (Karpaten)


Kleine Karpaten




Koordinaten

48° 31′ N, 17° 24′ O48.52361111111117.3925768Koordinaten: 48° 31′ N, 17° 24′ O

p1



Die Kleinen Karpaten (links, hellgrün) innerhalb der Geomorphologischen Einteilung der Slowakei




Die Kleinen Karpaten – Blick von der Burg Blasenstein (Plavecký hrad).


Die Kleinen Karpaten (slowakisch Malé Karpaty) sind ein zirka 85 Kilometer langer, bewaldeter Gebirgszug im Westen der Slowakei und im Osten Niederösterreichs. Sie markieren den Beginn des Karpatenbogens im Westen. Es handelt sich um ein Gebirge im geologischen Fatra-Tatra-Gebiet.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Charakteristik


  • 2 Gliederung


  • 3 Sehenswürdigkeiten


  • 4 Höchste Erhebungen


  • 5 Weblinks





Charakteristik |


Im Südwesten beginnen die Kleinen Karpaten in Österreich, denn bereits die Hainburger Berge rechtsseitig der Hainburger Pforte zählen zu diesem Gebirgskomplex.


Die in Niederösterreich nahe der Grenze zur Slowakei liegenden Hainburger Berge bilden die westlichsten Ausläufer der inneren Westkarpaten. Zu den Hainburger Bergen gehört von West nach Ost: der Pfaffenberg (331 m), das Hundsheimerberg-Hexenberg-Massiv (480 m), der Spitzerberg (302 m), der Schlossberg (291 m) und der Braunsberg (346 m).


Links der Hainburger Pforte gehören die Berge im Stadtteil Devín schon zu Bratislava (Pressburg) und erstrecken sich in nordöstliche Richtung bis zur Stadt Nové Mesto nad Váhom (Neustadt an der Waag). Im Westen liegt zwischen der March und den Kleinen Karpaten die Niederung Záhorie; die Waag berührt die Kleinen Karpaten im Nordosten, während im Norden der kleine Fluss Myjava die Grenze zwischen den Kleinen und den Weißen Karpaten bildet.


Die höchste Erhebung ist der Záruby mit 768 Metern. Das Gebirge ist ein beliebtes Wandergebiet. Der Europäische Fernwanderweg E8 verläuft auf dem Kamm der Kleinen Karpaten. Während man auf der südöstlichen Seite Weinbaugebiete findet, ist die nordwestliche Seite durch viele Burgruinen gekennzeichnet.


1976 wurde das fast gesamte Gebiet der Kleinen Karpaten zum Landschaftsschutzgebiet Malé Karpaty (646,10 km²) erklärt.


In den Kleinen Karpaten befinden sich einige Höhlen: Zurzeit ist nur die Höhle Driny bei Smolenice als Schauhöhle betrieben.



Gliederung |


von Süden nach Norden:




  • Devínske Karpaty (in Bratislava)


  • Pezinské Karpaty (in Bratislava und dann bis Buková im Norden)


  • Brezovské Karpaty (zwischen Buková und Prašník)


  • Čachtické Karpaty (zwischen Prašník und Nové Mesto nad Váhom)



Sehenswürdigkeiten |



  • Burg Červený Kameň

  • Burg Čachtice


  • Bradlo bei Brezová pod Bradlom

  • Burg Devín

  • Burg Blasenstein



Höchste Erhebungen |




  • Záruby (Scharfenstein) 767,4 m


  • Vysoká 754,3 m


  • Vápenná (Rachst[h]urm) 752,2 m


  • Čertov kopec (Teufelskoppe) 751,8 m


  • Veterlín (Wetterling) 723,5 m


  • Veľka homoľa (Kugel) 709,2 m


  • Čmeľok 709,0 m


  • Skalnatá 704,2 m


  • Geldek (Geldeck) 694,7 m


  • Čierna skala 662,2 m


  • Klokoč 661,3 m


  • Gajdoš 650,5 m


  • Somár 649,1 m


  • Konské hlavy 648,9 m


  • Starý plášť 643,9 m


  • Horný vrch 643,1 m


  • Križnica 604,2 m


  • Braunsberg 346 m



Weblinks |



 Commons: Kleine Karpaten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Infos zum Naturschutzgebiet








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