Köckenitzsch
Köckenitzsch Gemeinde Molauer Land 51.07923211.83038Koordinaten: 51° 4′ 45″ N, 11° 49′ 49″ O | |
|---|---|
Einwohner: | 138 (1. Dez. 1910)[1] |
Eingemeindung: | 1. Januar 1957 |
Postleitzahl: | 06618 |
Vorwahl: | 036694 |
Köckenitzsch ist ein Ortsteil der Gemeinde Molauer Land im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Kirche Köckenitzsch
Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Geschichte
3 Weblinks
4 Einzelnachweise
Geografie |
Köckenitzsch liegt ca. 11 km südlich von Naumburg (Saale).
Geschichte |
1483 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Köckenitzsch.[2] Der Ort gehörte wie Casekirchen und Seidewitz bis 1826 zum Nordteil des Kreisamts Eisenberg.[3] Das wettinische Kreisamt Eisenberg gehörte aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. 1826 kam Köckenitzsch mit dem Nordteil des Kreisamts Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen und wurde Teil der Exklave Camburg.[4]
Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur Kreisabteilung Camburg.[5] Bis 1952 gehörte Köckenitzsch wie die meisten heutigen Ortsteile der Gemeinde Molauer Land zu Thüringen. Bei der Gebietsreform von 1952 in der DDR kam der Ort vom aufgelösten Landkreis Jena an den Kreis Naumburg im Bezirk Halle.
Am 1. Januar 1957 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Köckenitzsch nach Casekirchen eingemeindet. Durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Abtlöbnitz, Casekirchen, Leislau und Molau zur neuen Gemeinde Molauer Land[6] ist Köckenitzsch seit dem 1. Januar 2010 einer von elf Ortsteilen dieser Gemeinde.
Weblinks |
- Köckenitzsch auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft Wethautal
Einzelnachweise |
↑ Gemeindeverzeichnis 1900, abgerufen am 4. Februar 2015
↑ Köckenitzsch auf der Homepage der VGEM Wethautal
↑ Die Ämter des Eisenbergischen Kreises vor 1815 im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 224
↑ Orte des sachsen-meiningenschen Kreises Saalfeld
↑ Geschichte der Kreisabteilung Camburg im Archivportal Thüringen
↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
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